Zwei-Schritt-TAN-Verfahren - iTAN, m-/smsTAN, ChipTAN manuell, SmartTAN plus

Zahlungsverkehr online unterstützt bei HBCI PIN/TAN zwei Verfahren: Das Ein-Schritt-TAN-Verfahren und das Zwei-Schritt-TAN-Verfahren (iTAN, mTAN, SmartTAN plus, ChipTAN manuell usw.). Die Auswahl des Verfahrens ist davon abhängig, welches Verfahren Ihre Bank unterstützt.

Wie wird ein Zahlungsauftrag im Zwei-Schritt-TAN-Verfahren, z.B. iTAN, mTAN, SmartTAN plus oder ChipTAN manuell, an die Bank gesendet?

Voraussetzungen:

  • Ein initialisierter HBCI-Benutzer ist vorhanden.
  • Bei dem verwendeten HBCI-Benutzer ist das Zwei-Schritt-TAN-Verfahren (z. B. indiziertes TAN-Verfahren oder smsTAN-Verfahren, etc.) als Übertragungsverfahren eingestellt. (unter Bankverbindungen | Bankverbindungen verwalten, Einstellungen, im Register HBCI-Zugang)

Schritt 1:

Erfassen Sie im Menü Neuer Zahlungsauftrag einen neuen Zahlungsauftrag. Übernehmen Sie anschließend den Auftrag durch Klicken auf .

Schritt 2:

Wählen Sie auf der nächsten Seite Zahlungssätze als Zahlungsauftrag bereitstellen eine initialisierte Auftraggeber-Bankverbindung aus, falls dies nicht bereits auf der vorherigen Seite geschehen ist. (Durch Klicken auf rufen Sie die Auswahl der Bankverbindungen auf. An dem Symbol in der Spalte Status erkennen Sie, ob für die Bankverbindung ein initialisierter HBCI-Benutzer vorliegt.)

Falls Sie eine individuelle Bezeichnung für den Zahlungsauftrag vergeben möchten, können Sie den Namen im Feld Bezeichnung überschreiben. Wenn der Zahlungsauftrag als Vorlage gespeichert werden soll, muss das Kontrollkästchen als Vorlage speichern aktiviert sein.


Schritt 3:

Wählen Sie unter Übertragung an Kreditinstitut die Option Zahlungsauftrag an die Bank senden aus.

Die Option Zahlungsauftrag an die Bank senden kann nur ausgewählt werden, wenn der Zahlungsauftrag vollständig ist und für die ausgewählte Bankverbindung ein initialisierter HBCI-Benutzer vorliegt. Ansonsten kann der Zahlungsauftrag für spätere Bearbeitung in der Liste der Zahlungsaufträge gespeichert werden.


Klicken Sie anschließend auf .


Schritt 4:

In der Detailansicht des Zahlungsauftrags werden Sie aufgefordert, den Benutzer auszuwählen (falls dies nicht schon automatisch erfolgte) und Ihre PIN einzugeben.

Nutzen Sie das mTAN- oder smsTAN-Verfahren, geben Sie im Feld TAN-Medium die Bezeichnung Ihres Handys ein, die Sie mit Ihrer Bank vereinbart haben (z.B. Handy 1). Bitte beachten Sie hierbei die Groß-/ Kleinschreibung! Bei manchen Banken wird auch beim Verfahren chipTAN manuell ein TAN-Medium verlangt. Dies ist i. d. R. die Kartenbezeichnung der Bankkarte, welche Sie über das Online Portal der Bank, nach Anmeldung mit Ihrer Benutzerkennung, einsehen können.

Schritt 5:

Nach Eingabe und Bestätigung der PIN (und ggf. des TAN-Mediums), wird der Zahlungsauftrag an die Bank übermittelt. Bitte warten Sie auf die Antwort (TAN-Anforderung) der Bank.

Schritt 6:

Danach müssen Sie die geforderte TAN eingeben.

Für die TAN-Eingabe stehen Ihnen nur wenige Minuten zur Verfügung. Nach Ablauf der Gültigkeitsdauer wird die TAN von Ihrer Bank entwertet.

Beim iTAN-Verfahren müssen Sie exakt die TAN-Nummer aus Ihrer TAN-Liste eingeben, die die Bank verlangt.
Beim mTAN- oder smsTAN-Verfahren müssen Sie warten, bis Sie die richtige TAN per SMS auf Ihr Handy zugesandt bekommen.

Wenn Sie das SmartTAN plus- oder das ChipTAN manuell - Verfahren nutzen, verwenden Sie Ihren TAN-Generator, um die korrekte TAN zu generieren. Die TAN wird auf Grund manueller Eingaben (Startcode, ggf. Empfängerkontonummer und Betrag) errechnet. Um die Echtheit der TAN-Anforderung zu prüfen, werden Sie oft zur Prüfung der Summe der Kontonummern oder Summe der Bankleitzahlen aufgefordert. Klicken Sie hierzu auf Begleitpapiere anzeigen, um die Begleitpapiere im PDF-Format anzuzeigen und die geforderten Summen zu prüfen.

Schritt 7:

Nach Bestätigung Ihrer TAN wird diese an die Bank gesendet. Bitte warten Sie, bis die Übertragung abgeschlossen ist.

Schritt 8:

Nach Beendigung der Transaktion erfahren Sie in dem Dialogprotokoll, ob die Übertragung erfolgreich war. Dieses Protokoll enthält detaillierte Informationen zur Übertragung und im Fehlerfall Hinweise auf mögliche Ursachen.

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