Die Liquiditäts- und Finanzierungsstruktur der DATEV ist unverändert solide und ausgewogen.

Das Eigenkapital betrug am Bilanzstichtag 186,0 Mio. Euro (2015: 181,7 Mio. Euro). Bei einem im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegenen Fremdkapitalbestand von 290,5 Mio. Euro (2015: 279,2 Mio. Euro) blieb die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2016 unverändert bei 39%.

Die Rückstellungen reduzierten sich um 1,7 Mio. Euro auf 77,4 Mio. Euro (2015: 79,1 Mio. Euro). Für diesen Rückgang waren vor allem die im Vergleich zum Vorjahr geringeren Steuerrückstellungen aufgrund höherer Vorauszahlungen ursächlich. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich, wobei geringere Rückstellungen aus dem Personalbereich höhere Rückstellungen für Fremdleistungen gegenüber standen.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich insgesamt um 12,9 Mio. Euro auf 213,0 Mio. Euro (2015: 200,1 Mio. Euro). Zu diesem Anstieg führten höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, insbesondere aus Software- und Wartungsverträgen. Demgegenüber entwickelten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund der plangemäßen Tilgung der Baudarlehen für den DATEV IT-Campus 111 rückläufig.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag im Berichtszeitraum mit 49,2 Mio. Euro (2015: 72,4 Mio. Euro) deutlich unter dem Vorjahresniveau. Für diesen Rückgang waren maßgeblich die geringeren Auszahlungen für Investitionen in den Bürogebäudeneubau verantwortlich. Die Auszahlung der genossenschaftlichen Rückvergütung sowie Darlehenstilgungen führten zu einem Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von 50,9 Mio. Euro (2015: 34,6 Mio. Euro). Der positive operative Cashflow beträgt 97,9 Mio. Euro (2015: 107,3 Mio. Euro) und konnte die Auszahlungen für Investitionen und Finanzierung fast vollumfänglich decken. Der Finanzmittelfonds verringerte sich zum Stichtag nur leicht auf 10,2  Mio. Euro (2015: 12,4 Mio. Euro).