Benutzer- und Rechteverwaltung

Zwei Welten werden eins

Alle DATEV-Kunden, die gegenwärtig mit der Nutzungskontrolle als Rechtesystem arbeiten, müssen spätestens zur DATEV-Programm DVD 12.0 auf die neue Rechteverwaltung umgestellt sein. Sollten Sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht umgestellt haben, werden weitere Software-Updates nicht mehr möglich sein.

Sprechen Sie bitte Ihren IT-Verantwortlichen oder technischen Dienstleister auf diese bekannte und notwendige Umstellung an – Sie vermeiden so schon jetzt unnötige Verzögerungen bei der zukünftigen Aktualisierung Ihrer DATEV Software mit der DVD 11.1 (voraussichtlich Januar 2018).

Zeitgemäß und sicher

Mit der Benutzer- und Rechteverwaltung wird ein wichtiger Grundstein für DATEV 2025 gelegt. Die Weiterentwicklung des Programms ist essentiell für viele neue Themen.

Eine neue Benutzer- und Rechteverwaltung ist für ein zeitgemäßes und sicheres Benutzer- und Rechte-Management für Mitglieder als auch für DATEV notwendig und um die Basis für die digitale Transformation zu legen.

  • Einheitliches Adminstrieren
    • Zentrales Einrichten, Verwalten, Bereitstellen von DATEV-Benutzern und deren Rechten übergreifend für On-Premise, Hybrid- und Online-Anwendungen (SingleSign-on) sowie der Zugangsmedien für DATEV RZ
    • Nutzen aktueller Technologien, Sicherheitsstandards und Berechtigungsverfahren im DATEV-Ökosystem
  • Compliance-Anforderungen/GoBD: Übersicht, Auswertungen und Historie
    • Wer arbeitet mit DATEV-Software?
    • Wer hat Rechte auf welche Daten?

Wozu das Windows-Benutzerkonto dient

Die Anmeldung und Rechteprüfung für DATEV-Anwendungen und -Dienstleistungen basiert künftig zwingend auf dem Windows-Benutzerkonto. Die Rechteverwaltung wird über den DATEV-Benutzer autorisiert. Authentifiziert wird er aber über den Windows-Benutzer. Das Windows-Betriebssystem stellt diesen Bezug her. Jedem Windows-Benutzer, der DATEV-Anwendungen nutzt, ist dann ein DATEV-Benutzer mit einem bestimmten Rechtesatz zugeordnet.

Vorteile eines eindeutigen Benutzerbezugs schon bei der Windows-Anmeldung:

  • Bessere Nachvollziehbarkeit und mehr Sicherheit beim Datenschutz
  • Schnellere Anmeldung und schnellerer Zugriff auf DATEV-Anwendungen: keine weiteren Logins bei DATEV (Single Sign on)
  • Leichtere Administration durch durchgehende Nutzung der Windows-Sicherheitsmechanismen, z. B. Aktivieren/Deaktivieren von Benutzerkonten, Reparaturmechanismen für Benutzer und ihre Passwörter.

Die Nutzung dieser Standardschnittstelle des Betriebssystems bringt ein hohes Sicherheitsniveau für die DATEV-Anwendungen mit sich. Die gesamte Funktionalität des Betriebssystems lässt sich effizienter verwenden. Gleichzeitig legt DATEV die Basis für künftige personalisierte Dienstleistungen für Mitglieder und Mandanten, wie etwa personalisierte Mitteilungen, den neuen Servicekontakt oder der Verlagsrecherche.

Vorbereitung für einen einfachen Umstieg

Sie können schon heute Vorbereitungen treffen, die den Umstieg erleichtern und einen Vorteil im täglichen Arbeiten verschaffen. Wir empfehlen daher, alle Benutzer, die in der Nutzungskontrolle angelegt sind, mit einem Windows-Benutzerkonto zu verknüpfen.

Details zur Vorgehensweise finden Sie in der Info-Datenbank, Dokument 1030313. Wichtig: Prüfen Sie bitte am besten auch, ob die Daten der angelegten DATEV-Benutzer aktuell sind; löschen Sie nicht mehr benötigte DATEV-Benutzer oder ändern Sie gegebenenfalls.

Prüfen Sie Ihre Daten nicht nur für die PC-Welt, sondern auch für die Online- Welt im DATEV-Rechenzentrum. Gehen Sie dazu in das Programm Service-Anwendungen unter `Personendaten verwalten´ und löschen oder ändern Sie gegebenenfalls die Daten Ihrer DATEV-Benutzer im DATEV-Rechenzentrum. Details zur Vorgehensweise finden Sie in der Info-Datenbank, Dokument 1021928.

Weitere Informationen

veröffentlicht: 11.03.2016
Seite aktualisiert am 09.10.2017