Benutzer- und Rechteverwaltung

Zwei Welten werden eins

Die bisher separate PC-Anwendung Nutzungskontrolle und die Online-Anwendung Rechteverwaltung online wurden seit Ende August 2016 mit der Programm-DVD 10.0 in ein neues System zusammengeführt: die Benutzer- und Rechteverwaltung.

Alle DATEV-Kunden, die heute mit der Nutzungskontrolle als Rechtesystem arbeiten und damit differenzierte Rechte für Ihre Mitarbeiter vergeben, müssen bis spätestens Mitte 2018 (DATEV-Programm DVD 12.0) auf die neue Rechteverwaltung umgestellt haben. Danach ist der Einsatz der bisherigen Nutzungskontrolle und eine damit verbundene differenzierte Rechtevergabe nicht mehr möglich.

Dreh- und Angelpunkt ist ein durchgängiger Bezug zum Nutzer mit dem Windows-Benutzerkonto als zentralem Anker. Die Online-Rechte können auch weiterhin über die Rechteverwaltung online administriert werden.

Zeitgemäß und sicher

Eine neue Benutzer- und Rechteverwaltung ist gleichermaßen für die Mitglieder wie auch für DATEV notwendig, um über ein zeitgemäßes und sicheres Benutzer- und Rechtemanagement zu verfügen und die Basis für die digitale Transformation zu legen. Die gewachsene Vielfalt unterschiedlichen Administrationsstellen lässt sich damit an einer zentralen Stelle bündeln. Der Fokus liegt auf einem durchgängigen Benutzerbezug bis in das DATEV-Rechenzentrum und den daraus entstehenden neuen personalisierten DATEV-Dienstleistungen (z. B. personenbezogene Mitteilungen, neuer Servicekontakt ab der DVD 11.0).

Wozu das Windows-Benutzerkonto dient

Die Anmeldung und Rechteprüfung für DATEV-Anwendungen und -Dienstleistungen basiert künftig zwingend auf dem Windows-Benutzerkonto. Die Rechteverwaltung wird über den DATEV-Benutzer autorisiert. Authentifiziert wird er aber über den Windows-Benutzer. Das Windows-Betriebssystem stellt diesen Bezug her. Jedem Windows-Benutzer, der DATEV-Anwendungen nutzt, ist dann ein DATEV-Benutzer mit einem bestimmten Rechtesatz zugeordnet.

Vorteile eines eindeutigen Benutzerbezugs schon bei der Windows-Anmeldung:

  • Bessere Nachvollziehbarkeit und mehr Sicherheit beim Datenschutz
  • Schnellere Anmeldung und schnellerer Zugriff auf DATEV-Anwendungen: keine weiteren Logins bei DATEV (Single Sign on)
  • Leichtere Administration durch durchgehende Nutzung der Windows-Sicherheitsmechanismen, z. B. Aktivieren/Deaktivieren von Benutzerkonten, Reparaturmechanismen für Benutzer und ihre Passwörter.

Die Nutzung dieser Standardschnittstelle des Betriebssystems bringt ein hohes Sicherheitsniveau für die DATEV-Anwendungen mit sich. Die gesamte Funktionalität des Betriebssystems lässt sich effizienter verwenden. Gleichzeitig legt DATEV die Basis für künftige personalisierte Dienstleistungen für Mitglieder und Mandanten, wie etwa personalisierte Mitteilungen, den neuen Servicekontakt oder der Verlagsrecherche.

Vorbereitung für einen einfachen Umstieg

Sie können schon heute Vorbereitungen treffen, die den Umstieg erleichtern und einen Vorteil im täglichen Arbeiten verschaffen. Wir empfehlen daher, alle Benutzer, die in der Nutzungskontrolle angelegt sind, mit einem Windows-Benutzerkonto zu verknüpfen.

Details zur Vorgehensweise finden Sie in der Info-Datenbank, Dokument 1030313. Prüfen Sie dabei am besten auch, ob die Daten der angelegten DATEV-Benutzer aktuell sind; löschen oder ändern Sie gegebenenfalls.

Empfehlung

Prüfen Sie Ihre Daten nicht nur für die PC-Welt, sondern auch für die Online- Welt im DATEV-Rechenzentrum. Gehen Sie dazu in das Programm Service-Anwendungen unter `Personendaten verwalten´ und löschen oder ändern Sie gegebenenfalls die Daten Ihrer DATEV-Benutzer im DATEV-Rechenzentrum. Details zur Vorgehensweise finden Sie in der Info-Datenbank, Dokument 1021928.

DATEV empfiehlt die Umstellung derzeit vor allem für Kanzleien, die schon die DATEV Nutzungskontrolle mit Windows (Single-Sign-On) verknüpft haben.

Noch nicht umstellen sollten Kanzleien, die mit einer Master/Slave-Konstellation arbeiten, z. B. bei offline verwendeten Notebooks außerhalb des Kanzleinetzes. Für sie ist 2017 zur DATEV-Programm-DVD 11.0 eine Alternative geplant. Auch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen können erst zur DATEV-Programm-DVD 11.0 umstellen.

Alles zentral verwalten

In der Benutzerverwaltung werden DATEV-Benutzer und Gruppen zentral eingerichtet, verwaltet und bereitgestellt. Ebenso können hier erfasste Stammdaten einfach an die angebundenen Programme weitergegeben werden, die ebenfalls eine Benutzeranlage erfordern (derzeit Microsoft Windows, Microsoft Exchange, Mitarbeiterverwaltung, Person im RZ).

Mit der Einführung der Rechteverwaltung entspricht DATEV den gestiegenen Bedürfnissen der Mitglieder. Die Zusammenführung beider Rechtewelten (Nutzungskontrolle und Rechteverwaltung online) in einer Oberfläche bietet deutlich mehr Komfort, Sicherheit und Transparenz beim übergreifenden Rechtemanagement.

Weitere Informationen

veröffentlicht: 11.03.2016
Seite aktualisiert am 20.03.2017