Software und Beratung für den Public Sector

Betriebliche Risiken vermeiden

Der Einsatz eines Risiko-Managementsystems ist oftmals Voraussetzung, um gesetzliche und haushaltsrechtliche Vorschriften zu erfüllen und damit das Testat des Abschlussprüfers zu erlangen - auch im öffentlichen Sector.

Die steigende Komplexität wirtschaftlicher Leistungsprozesse und schnellere Veränderungen des Markts erhöhen auch im öffentlichen Sektor kontinuierlich die Unsicherheit, unter der ein Management unternehmerische Entscheidungen trifft. Gesetzgeber und Abschlussprüfer haben darauf in den letzten Jahren reagiert.

Zahlen belegen unzureichenden Schutz

Finanz- und Wirtschaftsrisiken bilden "die größte Bedrohung für Landesbehörden und Kommunen". Diese Erkenntnis geht aus einer forsa-Studie von 2008 hervor, die im Auftrag der Beratungsgesellschaft Steria-Mummert und dem F.A.Z.-Institut durchgeführt wurde. "Verwaltungsentscheider fürchten große finanzielle Schieflagen, wenn sich Risiken einstellen wie beispielsweise eine rückläufige Umsatzentwicklung. Drohende Infrastruktur- und Versorgungsrisiken werden ebenfalls als bedrohlich eingeschätzt."

Laut der Umfrage kommen "Sicherheitsrisiken durch IT-Angriffe sowie Kriminalität und Terrorismus" hinzu. Obwohl sich die Behörden der Gefahren bewusst seien, seien sie auf die Folgen häufig nicht genug vorbereitet. So verfüge gerade einmal 15 Prozent der Landes- und Kommunalbehörden über ein umfassendes Risikomanagement. Immerhin beabsichtige 22 Prozent in Kürze ein Risikomanagement einzuführen.

Pflicht jeder Geschäftsführung

Wenn eine Gebietskörperschaft (Bund, Land oder Kommune) mehrheitlich an einem privatrechtlichen Unternehmen beteiligt ist, muss die Jahresabschlussprüfung um eine Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung erweitert werden. Diese Regelung schreibt der Paragraf 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes (HGrG) vor. Die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung erstreckt sich insbesondere auf die wichtigen Management- und Funktionsbereiche Organisation, Überwachung und Controlling, Investitionen und Finanzierung, Beschaffung und Auftragsvergabe. Wichtige Punkte dabei: die Einrichtung und die Funktionsfähigkeit eines Risikomanagements.

Ein funktionsfähiges Risikomanagementsystem ist demnach sicherer Bestandteil der Pflichten jeder Geschäftsführung sowie der Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung von Unternehmen im Mehrheitsbesitz der öffentlichen Hand. Dazu hat das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) mit dem IDW PS 720 einen besonderen Prüfungsstandard geschaffen.

Sicherer Schutz dank DATEV

Mit dem Programm DATEV Risikomanagement lässt sich ein entsprechendes System einfach und zügig aufbauen. Orientiert am Risikomanagementprozess unterstützt das Programm die Risikoidentifizierung und -klassifizierung. Maßnahmen und Risikohandhabung können gesetzeskonform und prüfungssicher dokumentiert werden. Vorlagen für eine Risikostruktur bzw. eine Risikomatrix sowie für ein Risikohandbuch und einen Risikobericht erleichtern den effizienten Aufbau des Risikomanagements.

Ergänzend dazu bietet DATEV eine Risikomanagementberatung für öffentliche Unternehmen zum Zwecke eines strukturierten Aufbaus eines Risikomanagementsystems an.

Mit einer Risikomanagementberatung von DATEV-Consulting lässt sich für ein öffentliches Unternehmen mit überschaubarem Aufwand eine fundierte Risikomatrix entwickeln.

Legen Sie den Grundstein für die kontinuierliche Beobachtung, Verminderung und Dokumentation der relevanten Risiken Ihres Geschäftsbetriebs. Die Kosten der präventiven Risikosteuerung sind in jedem Fall niedriger als die Kosten, wenn der Schadenfall eintritt.

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