DATEV-Lohn-ID

Neues Sicherheitsmerkmal auf der Lohnabrechnung

Seit Juli 2018 enthalten mittels DATEV LODAS erstellte Lohn- und Gehaltsabrechnungen ein neues Sicherheitsmerkmal: die DATEV-Lohn-ID.

Lohn-ID_Muster

Über die DATEV-Lohn-ID können DATEV-Mitglieder und institutionelle Kunden - wie zum Beispiel Banken und Versicherungen - feststellen, ob eine vorgelegte Gehaltsabrechnung mit einem originalen DATEV-Produkt erzeugt wurde.

Lösungen und Dienstleistungen rund um die Echtheitsprüfung von DATEV-Gehaltsabrechnungen erhalten Sie vom externen DATEV-Partner VeriTrust GmbH.

Wie funktioniert es?

Aus wichtigen Merkmalen der Gehaltsabrechnung, wie zum Beispiel der Name und der Auszahlungsbetrag, wird eine Zeichenkette gebildet – die DATEV-Lohn-ID. Sollte im Nachhinein ein Merkmal der Abrechnung verändert werden, lässt sich das feststellen.

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Haben Sie Interesse?

Institutionelle Anbieter, die sich für Echtheitsprüfungen von DATEV-Abrechnungen interessieren, können sich direkt an den DATEV-Partner VeriTrust wenden.

Für DATEV-Mitglieder stellen wir im Herbst 2018 ebenfalls eine Prüfmöglichkeit bereit.

Auf höchsten Datenschutz verlassen

Die DATEV-Lohn-ID ermöglicht keine Rückschlüsse auf persönliche Daten des Gehaltsempfängers oder die erstellende Kanzlei. Die Gehaltsabrechnung kann nur geprüft werden, wenn eine konkrete Gehaltsabrechnung vorliegt, auf der die Lohn-ID gedruckt ist.

DATEV gibt im Rahmen der Lohn-ID keine personenbezogene Daten oder Auftragsdaten seiner Kunden an VeriTrust oder Dritte weiter. Durch das innovative Prüfverfahren ist eine Speicherung persönlicher oder personenbezogener Daten durch DATEV oder VeriTrust nicht notwendig.

FAQ

Wie genau funktioniert der Prüfprozess?

Am einfachsten lässt sich das Verfahren anhand des Kreditantragsprozesses verdeutlichen: Der Bankkunde reicht wie bisher auch seine Gehaltsabrechnung bei der Bank als Einkommensnachweis ein. Gleichzeitig erklärt er sich gegenüber der Bank einverstanden, dass Daten der Gehaltsabrechnung zur Prüfung an VeriTrust weitergeleitet werden dürfen. Die Bank übermittelt daraufhin die prüfungsrelevanten Felder sowie die Lohn-ID an VeriTrust. VeriTrust rechnet anhand der prüfungsrelevanten Felder und der Kenntnis des Berechnungsverfahrens bzw. der geheimen Schlüssel die Lohn-ID nach. Anschließend wird die berechnete Lohn-ID mit der aufgedruckten bzw. durch die Bank übermittelten Lohn-ID verglichen. Sind die IDs identisch, so wurden die prüfungsrelevanten Felder nachträglich nicht verändert und VeriTrust bestätigt der Bank die Validität der übermittelten Felder.

Werden Daten des Gehaltsempfängers ohne seine Zustimmung weitergegeben?

Nein. Ohne die ausdrückliche Zustimmung des Gehaltsempfängers dürfen z. B. Banken im Rahmen der Bonitätsprüfung keine Daten aus der Gehaltsabrechnung an VeriTrust weitergeben.

Ist der Datenschutz gewährleistet?

Ja. DATEV gibt im Rahmen der Lohn-ID keine personenbezogenen Daten oder Auftragsdaten an VeriTrust oder Dritte weiter. Die DATEV-Lohn-ID ermöglicht Dritten keine Rückschlüsse auf persönliche Daten des Gehaltsempfängers.

Warum finde ich auf meiner Abrechnung keine Lohn-ID?

DATEV bietet zwei Programme zur Lohn- und Gehaltsabrechnung an: LODAS und Lohn und Gehalt. Die Lohn-ID ist aktuell aus technischen Gründen nur auf Abrechnungen gedruckt, die mit DATEV LODAS erstellt wurden.

Habe ich Nachteile mit einer Abrechnung ohne Lohn-ID?

Nein. Im Rahmen der Prüfung kann nachvollzogen werden, ob eine Abrechnung die Lohn-ID enthalten muss oder nicht. So ist ausgeschlossen, dass einem Arbeitnehmer im Rahmen einer Prüfung unterstellt wird, er hätte die Lohn-ID mutwillig entfernt, um z. B. eine Fälschung zu verschleiern. Die Partner von VeriTrust werden hierüber informiert. Für den Arbeitnehmer entsteht daher kein Nachteil, wenn seine Abrechnungen mit Lohn und Gehalt erstellt werden.

Kann ich meine eigene ID prüfen?

Nein, eine Prüfung ist nur DATEV-Mitgliedern und Kunden von VeriTrust möglich. Eine Prüfmöglichkeit für Privatpersonen gibt es nicht.

Kann ich den Aufdruck der Lohn-ID unterdrücken?

Die DATEV-LOHN-ID wird standardmäßig gedruckt. Es handelt sich um ein Sicherheitsmerkmal, das nicht unterdrückt werden kann.