Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschläge berücksichtigen

Nachzahlungen vermeiden

Wer regelmäßig Sonn-, Feiertags- oder Nachtzuschläge (SFN-Zuschläge) zahlt, muss diese Zuschläge bei der Zahlung von Urlaubsentgelt und bei Lohnfortzahlung (z. B. Krankheitsentgelt) berücksichtigen. Andernfalls drohen Nachzahlungen. Mit den Lohnabrechnungsprogrammen von DATEV sind Anwender auf der sicheren Seite.

Laut BUrlG § 11 müssen SFN-Zuschläge im Arbeitsverdienst der letzten 13 Wochen enthalten sein. Bei einem festen Lohn und Gehalt bereitet die Berechnung keine Schwierigkeiten, da unverändert weitergezahlt wird. Eine gesonderte Berechnung ist hingegen bei variablem Lohn nötig. Für die Auszahlung von Urlaubsentgelt und Lohnfortzahlungen werden daher Durchschnittswerte benötigt.

Durchschnittsspeicher einrichten – Lohnarten prüfen

Um entsprechende Durchschnittswerte zu erhalten, bieten die Lohnabrechnungsprogramme von DATEV einen Durchschnittsspeicher. Wenn dieser eingerichtet ist, zeigt er jederzeit die benötigten Durchschnittswerte für die Auszahlung von Urlaubsentgelt und Lohnfortzahlungen.

Wer bereits mit einem Durchschnittsspeicher arbeitet, sollte prüfen, ob die Lohnarten für die SFN-Zuschläge ebenfalls in dem zugrunde liegenden Durchschnittsspeicher einfließen.