Sicherheitslücke bei vielen Prozessoren

Die bekannt gewordene CPU-Sicherheitslücke könnte ein Auslesen sensibler Daten ermöglichen. DATEV testet derzeit das neue Microsoft Sicherheits-Patch auf Verträglichkeit mit den DATEV-Systemen.

Seit Mittwoch, dem 03.01.2018 berichten Fachpresse und Medien intensiv über weitreichende CPU-Sicherheitslücken. Sie könnten ggf. ein Auslesen sensibler Daten wie Passwörter, kryptografische Schlüssel und beliebige Speicherinhalte ermöglichen. "Meltdown" und "Spectre" nennen Sicherheitsexperten die möglichen Angriffsszenarien. Betroffen sind eine Vielzahl von Prozessoren, u. a. von Intel und ARM. Allerdings liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, dass die Sicherheitslücke bereits ausgenutzt wurde. Zur Problemlösung müssen insbesondere die Betriebssystem- und Prozessor-Hersteller beitragen, die nun firmenübergreifend zusammenarbeiten.

Update vom 19.01.2018

Bei der Installation der DATEV-Programm-DVD 11.1 haben einzelne Kunden Unverträglichkeiten gemeldet. Nach derzeitigen Erkenntnissen aus den unverzüglich durchgeführten Verträglichkeitstests ist dies nicht auf die DATEV-Software zurückzuführen.
Auf Basis der aktuellen Erkenntnisse kann daher die DATEV-Programm-DVD 11.1 installiert werden.
Wenn Sie dabei Unverträglichkeiten feststellen, finden Sie weitere Informationen in der Info-Datenbank (Dok.-Nr. 1001244 ).
Wir erwarten kontinuierlich weitere Updates von Microsoft und werden diese laufend auf Verträglichkeit testen.
Wir empfehlen grundsätzlich, vor jedem Update eine Datensicherung durchzuführen.

Wenn Sie DATEVasp oder DATEV-SmartIT nutzen

Die Installation des Microsoft-Sicherheitsupdates auf den DATEVasp-/SmartIT-Systemen wird sukzessive durchgeführt.