Hintergrund

40-Milliarden-Hilfe des Bundes für Solo-Selbstständige und Freiberufler

Rund fünf Millionen Deutsche sind solo-selbstständig. Als Fotograf, Florist oder Physiotherapeut. Sie werden von der aktuellen Corona-Krise besonders hart getroffen. Jetzt hat der Bund ein Hilfspaket von fast 40 Milliarden Euro geschnürt, das die schwächsten Glieder der Wirtschaftskette stärken soll.

Um bis zu sechs Prozent könne laut Ifo-Institut die deutsche Wirtschaft im schlimmsten Fall schrumpfen. Besonders kritisch kann diese Situation für die vielen Selbstständigen und Freiberufler werden, die häufig keine finanziellen Polster haben.

Jetzt stellt die Bundesregierung knapp 40 Milliarden Euro für Solo-Selbstständige und andere Kleinstfirmen zur Verfügung. Zehn Milliarden Euro dieser Finanzspritze sollen als direkte Zuschüsse an Not leidende Ein-Mann-und Kleinbetriebe vergeben werden, die restlichen 30 Milliarden als Darlehen.

Organisiert wird der Fonds in Form eines Sondervermögens des Bundes, das selbstständig Kredite aufnehmen dürfe. Weil das Sondervermögen über die Bonität des Bundes verfüge, könne es sich die Mittel billig leihen und entsprechend günstig an Betroffene weitergeben, heißt es. Unbürokratisch und schnell sollen die Auszahlungen an Betroffene geleistet werden.

Weirere Unterstützung durch die Bundesländer

Auch die Bundesländer unterstützen Unternehmen verschiedener Betriebsgrößen mit Programmen.