Corona-Krise

Außerordentliche Wirtschaftshilfen im November und Dezember 2020

Auf dieser Seite informieren wir Sie über die außerordentlichen Wirtschaftshilfen, die sogenannte November- bzw. Dezemberhilfe. Diese Seite wird laufend aktualisiert.

Antragsfristen für November- und Dezemberhilfe verlängert

Die Frist für die Einreichung von Anträgen zur November- und Dezemberhilfe wurde auf den 30.04.2021 verlängert.

Dezemberhilfe kann beantragt werden

Seit 23.12.2020 kann im offiziellen Antragsportal www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de die Dezemberhilfe beantragt werden. Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen. Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.

Die Kalkulation der Dezemberhilfe in Kanzlei-Rechnungswesen unterstützen wir mit dem DATEV-Hotfix (Version 9.21) und mit einem Excel-Tool.

Berechnungsschema von BStBK und DStV zur Prüfung der Antragsberechtigung

BStBK und DStV haben ein Berechnungsschema ("Tool zur Feststellung der Betroffenheit bei der Novemberhilfe/Dezemberhilfe") zur Prüfung der Antragsberechtigung für die Gewährung von Corona-Novemberhilfe/-Dezemberhilfe (mit Zahlenbeispielen) abgestimmt. Damit wird die Prüfung einer mittelbaren Betroffenheit, einer Betroffenheit über Dritte und als Mischbetrieb unterstützt. Das Berechnungsschema ist am 23.12.2020 veröffentlicht worden und steht zum Download bereit.

Von den am 28.10.2020 beschlossenen Schließungen betroffene Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen werden durch eine „außerordentliche Wirtschaftshilfe“ unterstützt, die sogenannte November- bzw. Dezemberhilfe. Die Betroffenen erhalten Zuschüsse von 75 Prozent ihres entsprechenden durchschnittlichen Umsatzes im Vergleichszeitraum - tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns im November (max. 29 Tage) bzw. Dezember (max. 31 Tage).

Am 25.11.2020 wurden verwaltungsseitig die ersten Vorgaben zur Novemberhilfe (Vollzugshinweise und FAQ) veröffentlicht. Seit diesem Tag ist auch die Antragstellung über die bundesweite Online-Plattform möglich. Der Antrag ist grundsätzlich durch einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt) im Namen des Antragstellers einzureichen. Solo-Selbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen ohne prüfenden Dritten Novemberhilfe bzw. Dezemberhilfe bis maximal 5.000,- Euro beantragen.

Seit dem 3.12.2020 steht eine Unterstützung für die Novemberhilfe in Kanzlei-Rechnungswesen zur Verfügung. Eine vergleichbare Unterstützung in EXCEL gibt es ebenfalls seit dem 3.12.2020. Sie steht hier zum Download bereit.

Für die Dezemberhilfe unterstützen wir in Kanzlei-Rechnungswesen (DATEV-Hotfix am 08.01.2021, Version 9.21) und mit einem Excel-Tool.

Ebenso wurde das Tool Rechnungslegungspflicht um eine Prüfung im Kontext der November- oder Dezemberhilfe erweitert.

Weitere Informationen finden Sie im Info-DB-Dokument 1019177 . Beachten Sie auch die aktuellen Hinweise, die unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de mit kürzerem Vorlauf veröffentlicht werden.

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