EU-Recht

Onlinebefragung zur digitalen Automatisierung freiberuflicher Dienstleistungen veröffentlicht

Die EU-Kommission plant eine Studie zu Trends und Einflussfaktoren bei der digitalen Automatisierung im Bereich der freiberuflichen Dienstleistungen zu erstellen. Unter digitaler Automatisierung wird im Rahmen der Studie die Einführung digitaler Technologien verstanden. Technologien wie KI, Big Data, Internet of Things usw. werden berücksichtigt. Standardtechnologien wie z. B. E-Mails, Textbearbeitungsanwendungen, Tabellenkalkulationen jedoch nicht. Ziel ist es, die Effektivität und Effizienz von Geschäftsprozessen zu verbessern.

Grundlage für die Studie soll eine bis zum 20.08.20 laufende Onlinebefragung sein, deren Fokus auf vier Bereichen freiberuflicher Dienstleistungen, u. a. den Rechtsdienstleistungen und des Accountings, aus zwölf ausgewählten Ländern liegt. Dazu zählen z. B. Deutschland, Belgien, Frankreich, Polen, Italien, Spanien oder die Niederlande.

Ziel ist es,

  • den aktuellen Sachstand des digitalen Automatisierungsprozesses bei den freiberuflichen Dienstleistungen aufzuzeigen,
  • die relevantesten und innovativsten digitalen Automatisierungstrends zu identifizieren,
  • das Potenzial für weitere Automatisierungsprozesse in der Zukunft zu analysieren,
  • die weiteren wirtschaftlichen Auswirkungen der digitalen Automatisierung zu analysieren,
  • die wichtigsten Faktoren, die die digitale Automatisierung beeinflussen (inkl. Rechtsrahmen und COVID-19 Pandemie), zu untersuchen.

Die Studie soll einen strategischen Ausblick geben und eine Bewertung der künftigen Chancen und Herausforderungen im Bereich der freiberuflichen Dienstleistungen in Europa liefern.

Quelle: DATEV eG Informationsbüro Brüssel

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