Umsatzsteuer

BFH zu den Anforderungen an das "Kennenmüssen" nach § 25d Abs. 1 UStG

BFH, Urteil V R 2/17 vom 10.08.2017

Leitsatz

Das "Kennenmüssen" i. S. des § 25d Abs. 1 UStG muss sich im Rahmen eines konkreten Leistungsbezugs auf Anhaltspunkte beziehen, die für den Unternehmer den Schluss nahelegen, dass der Rechnungsaussteller bereits bei Vertragsschluss die Absicht hatte, die Umsatzsteuer nicht abzuführen.

Quelle: BFH