Familienunternehmen 4.0

Auf dem Weg zum Digitalisierungsziel

IfM Bonn, Pressemitteilung vom 16.10.2017

Wie sehen sich die großen Familienunternehmen im Hinblick auf die Digitalisierung aufgestellt? Was hemmt sie bei der Umsetzung? In welchem Umfang kooperiert der etablierte Mittelstand bereits mit innovativen jungen Unternehmen? Zum Auftakt der Veranstaltung "Familienunternehmen 4.0. Unternehmerische Nachhaltigkeit trifft digitalen Wandel", die gemeinsam vom Bundesverband der Deutschen Industrie und Deutscher Bank Mitte Oktober in Berlin initiiert worden war, stellte Prof. Dr. Friederike Welter (Universität Siegen/IfM Bonn) in ihrem Impulsvortrag aktuelle Studienergebnisse vor.

Demnach messen die größten deutschen Familienunternehmen generell der Digitalisierung eine (sehr) hohe Bedeutung bei - 6 von 10 Unternehmen sehen sich allerdings aktuell höchstens mittelmäßig aufgestellt. Dies soll sich in den kommenden Jahren ändern. Für das Jahr 2019 planen die großen Familienunternehmen rund 3,2 Prozent ihres Umsatzes in die Digitalisierung zu investieren - gegenüber 2016 ein Plus von rund 40 Prozent. Aber auch eine Kooperation mit innovativen jungen Unternehmen ist durchaus interessant - vorausgesetzt, beide begegnen sich auf gleicher Augenhöhe.

Quelle: IfM Bonn