EU-Recht

Handels- und Investitionshemmnisse für EU-Unternehmen auf ausländischen Märkten: Bericht der EU-Kommission

Die EU-Kommission hat am 17.06.19 ihren jährlichen Bericht über Handels- und Investitionshindernisse veröffentlicht. Er beruht auf Meldungen von EU-Unternehmen und zeigt, dass sie auf ausländischen Märkten immer mehr Handelshemmnisse vorfinden. Laut Bericht wurden in 2018 45 neue Handelshemmnisse in Ländern außerhalb der EU geschaffen, so dass ihre Zahl auf insgesamt 425 solcher Maßnahmen angestiegen ist. Diese kosten EU-Unternehmen jährlich Milliarden von Euro.

Russland und China führen mit 37 bzw. 34 problematischen Handelsmaßnahmen die Gesamtliste an. Am stärksten sind EU-Ausfuhren von Maßnahmen Chinas, der Vereinigten Staaten, Indiens und Algeriens betroffen. Sie konzentrieren sich v. a. auf die Sektoren Stahl, Aluminium sowie Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).

Seit Amtsantritt der Juncker-Kommission in 2014 wurden insgesamt 123 Handelshemmnisse beseitigt.

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Quelle: DATEV eG Informationsbüro Brüssel