Finanzdienstleistungsaufsicht

BaFin: Digitalisierung und Brexit sind die Aufsichtsschwerpunkte 2019

WPK, Mitteilung vom 07.01.2019

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 18. Dezember 2018 erstmals die Schwerpunkte ihres Aufsichtshandelns für das Jahr 2019 veröffentlicht. Der BaFin obliegt die Aufsicht über Kreditinstitute, Finanzdienstleister, Kapitalverwaltungsgesellschaften, Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds (beaufsichtigte Unternehmen) sowie über den Wertpapierhandel.

Die voranschreitende Digitalisierung und der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU stehen im Mittelpunkt der Aufsichtstätigkeit.

Zum Schwerpunkt Digitalisierung wurden folgende Handlungsfelder identifiziert:

  • Auswirkungen der Digitalisierung auf die Aufsicht und Regulierung
  • IT-Aufsicht und Sicherheit der genutzten Technologien, IT-Systemen und Daten
  • Transformation der BaFin - Weiterentwicklung der Aufsicht sowohl intern als auch an den Schnittstellen zum Markt

Die Handlungsfelder bezüglich des Schwerpunkts Brexit sind:

  • Umgang mit den Konsequenzen aus dem Wegfall des EU-Passes für das Neu- und Bestandsgeschäft
  • Regelungen zur Fortsetzung der Zusammenarbeit mit den UK-Aufsichtsbehörden in aufsichtlichen und regulatorischen Aufgabenfeldern
  • Sicherstellung des Verbraucherschutzes
  • Aufrechterhaltung und Intensivierung der (öffentlichen) Kommunikation zum Thema Brexit

Darüber hinaus hat die BaFin für die Geschäftsbereiche Banken-, Versicherungs- und Wertpapieraufsicht sowie Abwicklung die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit 2019 festgelegt.

Quelle: WPK