DATEV Anwalt classic

Änderungen für den Versand von Mahnanträgen über Governikus Communicator (Oktober 2021)

Voraussichtlich ab 01.01.2022 wird es für die Kommunikation mit der Justiz das Besondere elektronische Bürger- und Organisationenpostfach (eBO) geben. Dadurch ergeben sich zwingende Änderungen für den Versand über Governikus Communicator.

Voraussichtlich ab dem 01.01.2022 wird es für die Kommunikation mit der Justiz das Besondere elektronische Bürger- und Organisationenpostfach (eBO) geben. Bürger und Organisationen werden dann das eBO nutzen müssen, während Rechtsanwälte weiterhin das beA einsetzen.Dadurch wird der Einsatz einer neuen Version des elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfachs EGVP erforderlich.

Die bisherigen EGVP-Versionen werden durch die Folgeversionen 4.1 und 4.2 abgelöst. Auch die bundesdeutschen Mahngerichte werden ab dem 01.11.2021 diese EGVP-Versionen verwenden.Dadurch ergeben sich folgende Änderungen für den Versand über Governikus Communicator:

Mitarbeiter muss Status Sachbearbeiter haben

Der Mitarbeiter, der die EDA-Maßnahmen mit dem Governikus Communicator versendet (Liste Absender), muss in DATEV Anwalt classic mindestens den Status Sachbearbeiter haben. Den Status Sachbearbeiter legen Sie in den Mitarbeiterdaten im Arbeitsblatt Rechtsberatung in der Gruppe Status fest. Das Kontrollkästchen Sachbearbeiter muss aktiv sein.

Anleitung:

In Mitarbeiterdaten muss SAFE-ID gespeichert sein

Für den Mitarbeiter, der die EDA-Maßnahmen mit dem Governikus Communicator versendet (Liste Absender), muss in den Zentralen Stammdaten eine SAFE-ID hinterlegt sein. Wenn der Mitarbeiter in der Vergangenheit schon einmal beA Nachrichten über das Anwaltspostfach in DATEV Anwalt classic versendet hat, wird die SAFE-ID automatisch in den Zentralen Stammdaten des Mitarbeiters hinterlegt. Wenn nicht, müssen Sie die SAFE-ID manuell in den Daten des Mitarbeiters in der Registerkarte Kommunikation im Feld Sonstige mit der Bemerkung SAFE-ID (beA) erfassen.

Anleitung:

Containersignatur entfällt

Die qualifizierte Containersignatur entfällt endgültig. Wenn Sie keinen sicheren Übermittlungsweg nutzen, müssen Sie zwingend eine Dateisignatur anbringen. Dafür müssen Sie eine externe Signaturanwendung einsetzen.

Wenn Sie ältere EGVP-Versionen nutzen, dürfen Sie die Funktion „Anbringen einer qualifizierten elektronischen Signatur an der Nachricht“ nicht mehr verwenden.

Sie müssen jedes einzelne Dokument eigenständig mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen und diese qualifiziert signierten Dokumente als Anhang einer Nachricht übermitteln. Bei Gericht werden nur die Signaturen, die an den Dokumenten angebracht sind, geprüft. Signaturen der Nachricht sind nicht relevant, da es sich dabei um sogenannte Containersignaturen handelt, die gemäß § 4 Abs. 2 ERVV nicht zulässig sind.​

Ihr Nutzen

​Sie können nach Installation der neuen Version weiterhin Mahnanträge mit dem Governikus Communicator 4.1 und 4.2 versenden.

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