Steuern / Steuerprogramme

Steuergestaltung Privat: Beschränkte Verlustverrechnung bei Termingeschäften (Dezember 2020)

Steuergestaltung Privat bietet jetzt die Möglichkeit, Einkünfte und Verluste aus Termingeschäften gesondert zu erfassen.

Umsetzung der durch das Gesetz zur Einführung einer Pflicht zur Mitteilung grenzüberschreitender Steuergestaltungen (BGBl. I 2019, S. 2875) eingeführten Beschränkung der Verlustverrechnung bei Einkünften aus uneinbringlichen Kapitalforderungen:

Ab VZ 2021 dürfen Verluste aus Kapitalvermögen i.S.d. § 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 EStG (Termingeschäfte) nur noch in Höhe von 10.000 EUR mit Gewinnen § 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 EStG und mit Einkünften iSd § 20 Abs. 1 Nr. 11 EStG (Stillhalterprämien) verrechnet werden.

Eine Verrechnung mit anderen Einkünften aus Kapitalvermögen ist nicht mehr möglich.

Verbleibende Verluste werden vorgetragen. Auch dort können sie dann nur bis zur Höhe von 10.000 EUR mit oben genannten Gewinnen/ Einkünften verrechnet werden, wenn nach unterjähriger Verlustverrechnung ein verrechenbarer Gewinn verbleibt/ verrechenbare Einkünfte verbleiben.

Steuergestaltung Privat bietet jetzt die Möglichkeit, Einkünfte und Verluste aus Termingeschäften gesondert zu erfassen. Die Steuerberechnung berücksichtigt für diese Verluste entsprechend die eingeführte Verlustverrechnungsbeschränkung. Die einzelnen Berechnungsschritte werden in der Auswertung "Einkünfte aus Kapitalvermögen" detailliert dargestellt.

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