Änderungen beim Übermittlungsverfahren HBCI PIN/TAN

Das Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz bringt Änderungen beim Übermittlungsverfahren HBCI PIN/TAN. Alle Vorgaben dazu müssen bis September 2019 umgesetzt sein.

Das Gesetz schreibt unter anderem für den Abruf von Kontoumsätzen eine „starke Authentifizierung" vor. In der Praxis bedeutet das, dass künftig bei Kontoumsatzabfragen mit dem HBCI PIN/TAN-Verfahren spätestens alle 90 Tage z. B. eine TAN eingegeben werden muss.
Wie die Banken diese Vorgabe der starken Authentifizierung konkret umsetzen, ist noch nicht abschließend geklärt.

Sicher ist jedoch, dass Arbeitsprozesse mit dem HBCI PIN/TAN-Verfahren höheren Aufwand verursachen werden, gerade wenn Sie mit diesem Verfahren Kontoumsätze abrufen und Buchungsvorschläge erzeugen.

Im Frühjahr werden wir alle betroffenen Anwender zu diesem Thema ausführlich informieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite www.datev.de/zag, die laufend aktualisiert wird.

Was ist zu tun?

Prüfen Sie für sich und/oder Ihre Mandanten, ob das Übermittlungsverfahren HBCI PIN/TAN in den DATEV Zahlungsverkehrslösungen (DATEV Zahlungsverkehr/Bank online (enthalten in Unternehmen online)) im Einsatz ist.

Überlegen Sie und/oder Ihre Mandanten bereits heute, ob das Übermittlungsverfahren HBCI PIN/TAN weiterhin geeignet ist.