Kontenzweckfehler in FIBU-Beständen beheben

Mit Installation der DATEV-Programme im Januar 2020 wird die Erstellung von Jahresabschlüssen, die Übermittlung von E-Bilanzen und die Offenlegungen/Hinterlegungen für Bestände mit Kontenzweckfehlern ab Wirtschaftsjahr 2019 nicht mehr ohne Nacharbeiten möglich sein. Passen Sie daher schon mit Jahresübernahme nach 2019 das Buchen so an, dass Kontenzweckfehler vermieden werden.

Was ist zu tun

Das Programm unterstützt Sie heute an mehreren Stellen mit einer automatischen Kontenzweckprüfung Ihrer Bestände. Alternativ können Sie im einzelnen geöffneten Bestand über den Menüpunkt Auswertungen | Kontenzweckprüfung die Kontenzweckprüfung aufrufen. Die Prüfung liefert Ihnen Hinweise, wenn die gebuchten Konten mit den dazugehörenden Kontenzwecken nicht der eingestellten Rechtsform, der eingestellten Gewinnermittlungsart oder dem eingestellten Rechnungslegungszweck (Handelsrecht oder Steuerrecht) entsprechen. Außerdem wird geprüft, ob EB-Werte auf den GuV-Konten vorhanden sind.

Alle Kontenzweckfehler müssen durch Buchen der korrekten Konten bzw. durch Ändern des Kontenzwecks korrigiert werden. Hinweise dazu erhalten Sie in den bei den Hinweisen verlinkten Infodokumenten.

Um einen Überblick zu bekommen, welche der Bestände in Ihrer Kanzlei Kontenzweckfehler beinhalten, gehen Sie wie folgt vor: Öffnen Sie im Programm die „Bestandsdienste Rechnungswesen".

Wählen Sie dort Bestands-Manager | Mandant und anschließend über die Schaltfläche Zusatzfunktionen den Eintrag „Kontenzweckprüfungen letzte 3 Jahre".

Bei rot gekennzeichneten Beständen sind die Kontenzwecke nicht korrekt und sollten von Ihnen im geöffneten Bestand über den Menüpunkt Auswertungen | Kontenzweckprüfung geprüft und anschließend korrigiert werden.