Kontenzweckfehler in FIBU-Beständen beheben

Mit Freigabe des Neuen Jahresabschlusses, voraussichtlich im Januar 2021, wird die Erstellung von Jahresabschlüssen, die Übermittlung von E-Bilanzen und die Offenlegungen/Hinterlegungen für Bestände mit Kontenzweckfehlern ab Wirtschaftsjahr 2020 nicht mehr ohne Nacharbeiten möglich sein. Die Buchungsunterstützung hilft Ihnen ausschließlich Konten zu bebuchen, die nicht zu Kontenzweckfehlern führen.

Was ist zu tun?

Das Programm unterstützt Sie heute an mehreren Stellen mit einer automatischen Kontenzweckprüfung Ihrer Bestände. Alternativ können Sie im einzelnen geöffneten Bestand über den Menüpunkt Auswertungen | Kontenzweckprüfung die Kontenzweckprüfung aufrufen. Die Prüfung liefert Ihnen Hinweise, wenn die gebuchten Konten mit den dazugehörenden Kontenzwecken nicht der eingestellten Rechtsform, der eingestellten Gewinnermittlungsart oder dem eingestellten Rechnungslegungszweck (Handelsrecht oder Steuerrecht) entsprechen. Außerdem wird geprüft, ob EB-Werte auf den GuV-Konten vorhanden sind.

Alle Kontenzweckfehler müssen durch Buchen der korrekten Konten bzw. durch Ändern des Kontenzwecks korrigiert werden. Hinweise dazu erhalten Sie in den bei den Hinweisen verlinkten Infodokumenten.

Um einen Überblick zu bekommen, welche der Bestände in Ihrer Kanzlei Kontenzweckfehler beinhalten, gehen Sie wie folgt vor: Öffnen Sie im Programm die "Bestandsdienste Rechnungswesen".

Wählen Sie dort Bestands-Manager | Mandant und anschließend über die Schaltfläche "Zusatzfunktionen" den Eintrag "Kontenzweckprüfungen letzte 3 Jahre".

Bei rot gekennzeichneten Beständen sind die Kontenzwecke nicht korrekt und sollten von Ihnen im geöffneten Bestand über den Menüpunkt Auswertungen | Kontenzweckprüfung geprüft und anschließend korrigiert werden.