Wechsel zur Belegvorhaltepflicht und damit verbundene Umstellung weg von individuellen Anlagen zur Direkterfassung

Die Finanzverwaltung setzt immer stärker auf standardisierte Steuererklärungen, die automatisch bearbeitet werden können. Deshalb wird auf die Einreichung von Belegen verzichtet. Im Bedarfsfall fordert die Finanzverwaltung die Belege im Nachgang gesondert an.

Werden trotzdem Belege durch den Anwender eingereicht, so führt dies zu einer Aussteuerung der Erklärung und damit zu einer manuellen Bearbeitung/Veranlagung durch den Finanzbeamten.

Die DATEV Steuerprogramme bieten an zahlreichen Programmstellen die Möglichkeit, individuelle Ergänzungen und Erläuterungen zur Steuererklärung vorzunehmen. Auch werden hierüber häufig Summenwerte aufgeschlüsselt und näher erläutert. Möchte der Anwender zukünftig diese Erläuterungen weiterhin der Finanzverwaltung zugänglich machen, führt dies automatisch zur Aussteuerung der Erklärung.

Was ist zu tun

Grundsätzlich können Sie weiterhin Belege einreichen. Es kann
allerdings davon ausgegangen werden, dass die Finanzverwaltung
mittelfristig den Druck auf den Berufsstand erhöhen wird (s. Abschaffung
ELSTER I) und nur noch elektronische Einreichungen akzeptiert.

Möchten Sie die automatisierte Veranlagung nutzen, so müssen alle wichtigen Erläuterungen direkt in den Erfassungsfeldern vorgenommen und mit ELSTER übertragen werden. Dies bedeutet eine Überführung der Werte und Texte aus den individuellen Anlagen in die Formulare