Innovation könnte Umsatz steigern

Alte IT bremst Unternehmen aus

Neun von zehn Unternehmen haben im vergangenen Jahr Chancen versäumt, weil die IT Anfragen ablehnen musste – so ein Ergebnis der Brocade-Studie „Unlocking the Power of Digital Transformation: Freeing IT from Legacy Constraints“

Dass Brocade in Netzwerken ein ausschlaggebendes Element der digitalen Transformation erkennt, überrascht wenig – wie sehr veraltete IT-Infrastrukturen den Erfolg von Unternehmen behindern vielleicht schon. Jetzt veröffentlichten Zahlen zufolge berichten 88 Prozent der Befragten, dass die IT im Vorjahr Anfragen habe ablehnen müssen – obwohl diese ihrem Unternehmen klare Vorteile gebracht hätten.

Ausgebremst wird die IT dabei offenbar insbesondere von alltäglichen Aufgaben. Hierzu zählen 73 Prozent der Befragten die Aufrechterhaltung der Datensicherheit, 63 Prozent den Betrieb bestehender Systeme.

Als Lösung für die aktuellen Herausforderungen präsentiert die Brocade-Studie eine flexiblere IT. Von der versprächen sich 70 Prozent der Teilnehmer deutliche wirtschaftliche Vorteile, darunter eine höhere Wettbewerbsfähigkeit (36 Prozent), mehr Zeit für Innovationen (31 Prozent) oder die Beseitigung einer Schatten-IT (30 Prozent). Zwölf Prozent glauben zudem, dass sich Innovationsmöglichkeiten direkt als Umsatzplus auf die Geschäftsbilanz niederschlagen, jeder Zehnte geht derweil von Kosteneinsparungen innerhalb von zwölf Monaten aus.

Rein de Jong, Regional Sales Director Central (Deutschland und Benelux) bei Brocade, kommentiert: „Wir wissen aus Erfahrung, und unsere Studie bestätigt dies, wie wichtig IT ist, um Innovationen im Unternehmen voranzutreiben. Viele Firmen sind jedoch eingeschränkt in ihrer Flexibilität, digitale Transformation und Veränderungen umzusetzen. Es ist offensichtlich, dass IT-Abteilungen mehr Zeit zur Kostensenkung und Umsatzsteigerung aufwenden könnten, anstatt nur die üblichen Prozesse am Laufen zu halten. Unternehmen müssen bei der Einführung und Übernahme von Technologien flexibler sein.”

Für die Erhebung wurden im März 630 IT-Verantwortliche befragt, 100 davon kamen aus Deutschland.

Autor: Dirk Srocke

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