Börsengeschehen

Apple-Kurs purzelt nach schlechtem Weihnachtsgeschäft

Der iPhone-Flop ist nun quasi amtlich: Schwächelnde iPhone-Verkäufe verhagelten Apple das wichtige Weihnachtsquartal und in Folge den prognostizierten Quartalsumsatz. An der Börse sank daraufhin der Aktienkurs nachbörslich um fast sieben Prozent.

Das Weihnachtsgeschäft lief beim Vorzeige-IT-Unternehmen Apple nicht gut und sorgte für eine gesenkte Umsatzprognose. So werden für die vergangenen drei Monate nur noch Umsätze in Höhe von 84 Milliarden Dollar erwartet, während zuvor ein Umsatz zwischen 89 bis 93 Milliarden prognostiziert wurde. Apple-CEO Tim Cook machte in einer Mitteilung am Mittwoch dafür vor allem schlechtere iPhone-Absätze auf dem chinesischen Markt verantwortlich.

Auch das Akku-Austauschprogramm führte zu einem Rückgang der Verkaufszahlen, weil sich offenbar viele Kunden für einen Austausch schwächelnder Akkus entschieden haben, statt dafür, neue iPhones zu erwerben. Genaue Verkaufszahlen für iPhones gibt Apple planmäßig Ende Januar bekannt.

Die Börse reagierte erwartungsgemäß: Die Apple-Aktie verlor im nachbörslichen Handel nach der Bekanntgabe der enttäuschenden Zahlen in einem Rutsch um über sieben Prozent.

Autor: Dr. Stefan Riedl

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