ServiceNow-Studie

Automatisierung steigert Umsätze

Laut der Studie „Today’s State of Work: At the Breaking Point“ von ServiceNow wird 2018 das Jahr der Automatisierung von Routinetätigkeiten in Unternehmen. Aber wie gewohnt, hinkt Deutschland hinterher.

Die Ergebnisse der ServicNow-Studie „Today’s State of Work: At the Breaking Point“ zeigen, dass die meisten Unternehmen bereits fortgeschrittene Automatisierungssysteme in ihrer Organisation eingeführt haben. Die Hälfte der Befragten sagen, dass sie 2018 Automatisierungslösungen in ihrem Unternehmen ausbauen werden, um das steigende Arbeitsvolumen bewältigen zu können. Die Umfrage ergab zudem, dass der Einsatz von Maschinen im alltäglichen Arbeitsumfeld das Umsatzwachstum fördert, neue Arbeitsstellen schafft und Mitarbeitern ermöglicht, sich auf wesentliche Aufgaben zu konzentrieren.

So sagten 41 Prozent der in Deutschland Befragten, dass sie 2018 verstärkt Automatisierung brauchen werden, um die Menge an Workloads bewältigen zu können, global sind es 49 Prozent. 78 Prozent gaben an, dass Daten, die von Mobilgeräten und Internet of Things generiert werden, zu dieser Belastung beitragen.

90 Prozent bestätigten, dass intelligente Automatisierung Produktivität steigern kann. Dies beinhaltet Künstliche Intelligenz (KI) oder Maschinelles Lernen (ML), um Entscheidungsprozesse zu optimieren und so Unternehmensprozesse schneller und genauer auszuführen. 54 Prozent der Studienteilnehmer nutzen bereits intelligente Automatisierung bei mindestens einem Unternehmensprozess. 89 Prozent der deutschen Unternehmen planen oder prüfen bereits den Einsatz von intelligenten Automatisierungslösungen.

Finanzielles Wachstum und höhere Produktivität

ServiceNow prognostiziert, dass hochautomatisierte Unternehmen im Vergleich zu Unternehmen mit wenig automatisierten Prozessen mit 6-mal höherer Wahrscheinlichkeit Ihren Umsatz um 15 Prozent steigern können. Zum Beispiel hätten Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von über 20 Prozent im Schnitt 61 Prozent ihrer Unternehmensprozesse automatisiert, während Unternehmen mit geringem oder negativem Umsatzwachstum Automatisierung bei nur 35 Prozent ihrer Prozesse einsetzen würden.

Deutschland hinkt hinterher

In deutschen Unternehmen sind der Studie zufolge nur 35 Prozent der Unternehmensprozesse automatisiert. Darunter leiden ServiceNow zufolge auch Führungskräfte, die 15 Stunden pro Woche für manuelle administrative Aufgaben verschwenden. Der IT-Support schneidet demnach bei der Effizienz der Betriebsprozesse am besten ab, während Personalmanagement den letzten Platz belegt.

Konkret beträgt in der Personalabteilung der Anteil von Automatisierung nur 30 Prozent, im Kundendienst sind es 27 Prozent. Im Vergleich dazu werden in der IT 49 Prozent der Services automatisiert.

Zur Studie

Befragt wurden von ServiceNow für die Studie rund 1.850 Führungskräfte, bestehend aus Positionen auf dem C-Level sowie VPs (Vice President), Direktoren und Manager in sieben Ländern, darunter 200 Teilnehmer aus Deutschland. Das Ziel der Studie war es, Auswirkungen von Automatisierung auf alltägliche Unternehmensdienste sowie die Arbeitsbelastung von Führungskräften und deren Meinung zur Zukunft der Arbeitsprozesse zu bewerten. Die Umfrage untersuchte auch die Beziehung zwischen dem Automatisierungslevel und den Betriebskosten.

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