Most Hackable Gifts

Bei Hackern beliebte Weihnachtsgeschenke

McAfee veröffentlicht pünktlich zur Vorweihnachtszeit die Ergebnisse des „Most Hackable Holiday Gifts”-Reports. Die Studie zeigt auf, welche als Geschenk beliebte Technikprodukte sich am leichtesten hacken lassen und gibt Einblick in Verbraucherumfragewerte rund um das Thema vernetzte Technikgeschenke und Cyber-Sicherheit.

Laut dem „Most Hackable Holiday Gifts”-Report von McAfee sind nach wie vor Laptop & Co. am gefährdetsten von Hackern angegriffen zu werden, wobei es auch Drohnen und vernetztes Kinderspielzeug auf die Liste geschafft haben. Beunruhigend dabei ist, dass vernetzte Spielzeuge auf 90 Prozent der Weihnachtswunschlisten von Kindern stehen, die nötigen Sicherheitsmaßnahmen jedoch nicht so hoch auf der Prioritätenliste wären.

„Mehr denn je sind sich Verbraucher bewusst, dass vernetzte Geräte wie Laptops, Smartphones und Tablets einem hohen Sicherheitsrisiko ausgesetzt sind und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen vorgenommen werden müssen, um die eigenen Daten erfolgreich zu schützen“, kommentiert Alexander Salvador, Director Retail EMEA bei McAfee. „Gleichzeitig besteht jedoch weiterhin eine Diskrepanz zwischen dem Bewusstsein der Verbraucher und der Bereitschaft, tatsächlich die erforderlichen Schritte vorzunehmen, um potenzielle Sicherheitsrisiken zu minimieren. Dieser Trend kann gravierende Folgen haben, besonders wenn es sich dabei um vernetztes Kinderspielzeug handelt.“

Vernetztes Kinderspielzeug

Vernetztes Kinderspielzeug hat es auf Platz vier der „Most Hackable Gifts“ geschafft – und gleichzeitig ganz weit oben auf die Wunschliste der Kinder. Ganze 89 Prozent aller in Deutschland befragten Eltern gaben an, dass ihr Kind sich schon mal ein „Connected Device” als Spielzeug gewünscht hat.

In der Altersgruppe 31 bis 40 gaben dementsprechend 20 Prozent aller Befragten an, dieses Jahr ein solches Gerät als Weihnachtsgeschenk kaufen zu wollen. Übrigens wissen rund 35 Prozent der befragten Eltern nicht, was ein „Connected Device“ überhaupt ist.Die meisten Kinder bekommen bereits schon im Alter von 7 bis 9 ihr erstes digital vernetztes Technikgerät– ein Alter, in dem viele von ihnen noch zu jung sind, um verantwortlich mit den eigenen generierten Daten umzugehen. Knapp 70 Prozent aller Eltern informieren sich auch umfangreich über die Gefahren der gekauften Geräte und 75 Prozent klären Kinder im Gespräch darüber auf. Jedoch installieren lediglich 29 Prozent der Befragten entsprechende Security, um sicherzustellen, dass das Spielzeug ausreichend geschützt ist.

Wenig Bereitschaft zu Sicherheitsmaßnahmen

Insgesamt sind 72 Prozent aller deutschen Befragten der Überzeugung, dass Smartphones, Tablets und Laptops nur dann gefahrlos benutzt werden können, nachdem die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt wurden. Auch bei Smart-TV Geräten (47 Prozent) und vernetzten Heimgeräten wie Bluetooth-Lautsprechern (55 Prozent) erkennen Verbraucher größtenteils das Risiko, gehackt zu werden.

Trotz alledem ergibt sich aus der Studie, dass nur 51 Prozent aller Befragten die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen wirklich durchführen, bevor sie mit einem neuen Gerät online gehen. Hierbei gibt es zwischen den einzelnen Altersstufen überraschende Unterschiede. Während 61 Prozent aller Befragten der Altersgruppe 51 bis 55 angeben die nötigen Sicherheitsapplikationen zu installieren, sind es nur 41 Prozent der Altersgruppe 21 bis 30. Die ältere Generation, die nicht mit dem Internet groß geworden ist, ist also viel vorsichtiger als diejenigen, die ein Leben ohne das Internet kaum noch kennen.

Zur Umfrage

Im Auftrag von McAfee befragte MSI-ACI im September und Oktober 2017 1.206 Erwachsene im Alter von 18 bis 55 Jahren, knapp 400 davon in Deutschland. Zusätzlich wurde eine Umfrage spezifisch zum Thema Kinder und vernetzte Technikgeräte durchgeführt.

Bitte beachten Sie

Die Beiträge in der Rubrik "Trends und Innovationen" sind Inhalte unseres Medienpartners Vogel Business Media. Sie spiegeln nicht unbedingt die Meinung von DATEV wider.