Erneuter Rückgang der weltweiten PC-Verkäufe

Die weltweiten PC-Verkäufe sanken im dritten Quartal 2017 erneut. Seit zwölf Quartalen in Folge werden demnach weniger PCs verkauft, so die Ergebnisse der Studie des IT-Research und Beratungsunternehmens Gartner.

Laut Gartner wurden im dritten Quartal 2017 in der EMEA-Region 19 Millionen PCs verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 1,1 Prozent weniger. Weltweit lag die Zahl der verkauften PCs bei 67 Millionen – das entspricht einem Rückgang von 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das ist, so Gartner, das zwölfte Quartal in Folge, in denen die PC-Auslieferungen rückläufig sind. Der Rückgang im westeuropäischen PC-Markt hat sich damit verlangsamt. Für das vierte Quartal werden stabilere Ergebnisse erwartet.

„Es gab Anzeichen für eine Stabilisierung der PC-Branche in den Schlüsselregionen, einschließlich EMEA, Japan und Lateinamerika, jedoch konnten die vergleichsweise stabilen Verkäufe dort nicht die Ergebnisse des US-Markts ausgleichen, welcher einen Rückgang von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal erlebt hat“, erläutert Mika Kitagawa, Principal Analyst bei Gartner. Traditionelle Werbemaßnahmen, wie Angebote zum Schuljahresanfang, sind dem Beratungsunternehmen zufolge kein wirksamer Wachstumstreiber mehr.

HP als Überflieger

Betrachtet man die Warenlieferungen, so stellt man fest, dass HP als einziger Hersteller ein Wachstum zu verzeichnen hat. Laut Gartner verzeichnet das Unternehmen schon das fünfte Quartal in Folge positive Zahlen. Dieses Quartal stiegen die PC-Verkäufe um 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal an. Lenovo liegt knapp unter HP, muss jedoch einen Wachstumsrückgang von 1,5 Prozent zum Vorjahresquartal verzeichnen. Dieser Rückgang war Gartner zufolge in acht von zehn vergangenen Quartalen zu beobachten.

Autor: Sarah Böttcher

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