Context-Analyse

Europäische PC-Verkaufszahlen steigen weiter an

Aktuelle Analysen zum Marktgeschehen in der europäischen IT-Branche fallen positiv aus. Im dritten Quartal stieg der Umsatz laut Context bereits stark an. Auch im Oktober 2017 konnte ein Plus des PC-Umsatzes bei Distributoren verzeichnet werden.

Das europäische IT-Marktforschungsunternehmen Context gab bekannt, dass der PC-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent gestiegen sei. Im gesamten dritten Quartal stieg der Umsatz demnach auf neun Prozent.

Das größte Umsatzplus kann Norwegen mit 25,9 Prozent vermelden. Platz Zwei des Siegertreppchens belegt Portugal mit 20,7 Prozent. Dänemark folgt auf dem dritten Platz mit knapp 20 Prozent. Deutschland befindet sich mit knapp 15 Prozent im Mittelfeld der 15 untersuchten Länder. Schlusslichter bilden Frankreich (-2,2 Prozent) und Polen (-12,5 Prozent).

High-End geht vor

Der Auslöser für das andauernde Umsatzhoch ist der durchschnittliche Verkaufspreis der Computer. In der westeuropäischen Distribution lag der Preis bei 581 Euro und damit 18 Prozent über dem des Vorjahrs im gleichen Quartal. Dies hat mehrere Ursachen. Verkäufer müssen steigende Kosten für Komponenten ausgleichen. Die Nachfrage nach High-End-Geräten wie Gaming-Systeme und Notebooks mit hoher Performance wird größer. Auch Währungsschwankungen sind ein Grund für das Wachstum. Dieses kann das sinkende Umsatzvolumen genug kompensieren, um unter dem Strich für schwarze Zahlen zu sorgen.

Nach dem Hoch das Tief

Nichtsdestotrotz währt das glorreiche Plus nicht ewig. Marie-Christine Pygott, Senior Analyst bei Context, merkt an, dass der Anstieg langsam wieder abflacht, auch wenn er immer noch einen deutlichen Wachstum verzeichnet.

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