Cybersicherheit

Fraunhofer IOSB und DGQ entwickeln Weiterbildung für Cybersicherheit

Die zunehmende Vernetzung der Dinge macht auch vor modernen Industrieanlagen nicht halt. Daher gilt es auch für Arbeitnehmer in Sachen Cybersicherheit entsprechende Kompetenzen zu erwerben.

Die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) und das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB haben gemeinsam ein Weiterbildungsangebot für Cybersicherheit entwickelt. Wie die DGQ mitteilt, handelt es sich dabei um drei Weiterbildungsformate, welche die Teilnehmer auf die Anforderungen an die Cybersicherheit in der Industrie 4.0 vorbereiten sollen.

Das Angebot umfasst einen Zertifikatslehrgang sowie Seminare für die Managementebene und für Einsteiger. Im Juni startet das Seminar "Management Know-how Cybersicherheit", eine zweitägige Schulung für die Leitungsebene. Im Herbst soll dann der viertägige DGQ-Zertifikatslehrgang "Cybersicherheit in der vernetzten Produktion" starten. Für Neueinsteiger bieten DGQ und Fraunhofer IOSB flankierend eine eintägige Basisschulung "Grundlagen Know-how Cybersicherheit" an.

Hoher Praxisbezug

Alle Veranstaltungen finden am Fraunhofer IOSB in Karlsruhe statt. Das Institut verfügt über eine Modellfabrik mit realen Automatisierungskomponenten, die einen Fertigungsprozess steuert und überwacht. Dies ermöglicht eine realistische Simulation von Cyber-Angriffen auf Industrieanlagen. Im dortigen Lernlabor Cybersicherheit können die Teilnehmer der Kurse an Demonstratoren die Cyberangriffe auf eine Produktionsanlage mit echten industriellen Komponenten erleben.

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