OPC Foundation

Führende Automatisierer schließen sich für OPC-UA-Initiative an

Vor wenigen Wochen kündigte die OPC Foundation ihre Initiative für OPC UA mit TSN auch in der Feldebene an. Auf der SPS IPC Drives verkündet die Foundation jetzt, dass sich schon zahlreiche große Automatisierer der Initiative angeschlossen haben – darunter auch Siemens.

Anfang November kündigte die OPC Foundation die Initiative OPC UA mit TSN (bezeichnet die Kombination mehrerer Technologien, mit denen es möglich ist, Daten in der industriellen Produktion herstellerübergreifend und in Echtzeit mit einem einheitlichen, offenen Standard zu übertragen) auch in der Feldebene an – auf der SPS IPC Drives teilt die Foundation jetzt mit, dass sich bisher viele große Automatisierer der Initiative angeschlossen haben, darunter unter anderem ABB, Beckhoff, Bosch Rexroth, B&R, Kuka, Phoenix Contact, Pilz, Schneider Electric, Siemens und Wago.

Stefan Hoppe, der Präsident der OPC Foundation, zeigte sich begeistert: „Es ist erstaunlich, wie schnell die Automatisierungsanbieter ihr Interesse und ihre Bereitschaft gezeigt haben, an diesem spannenden Projekt mitzuwirken, das einzigartig in der Geschichte der Automatisierung scheint. Das zeigt, dass die Standardisierung einer der wichtigsten Treiber für die Digitalisierung und dem Industrial Internet of Things.“

Arbeitsgruppen beginnen in den nächsten zwei Monaten

Bei der Umsetzung der Initiative wurden bereits bedeutende Fortschritte gemacht, teilte die Foundation mit. Bisher wurden Arbeitsgruppen in die Organisationsstruktur der OPC Foundation integriert und ein Lenkungsauschuss gebildet. Der Ausschuss soll die Marketing- und technischen Arbeitsgruppen leiten.

Der Ansatz der OPC Foundation, gemeinsam mit mehreren Feldbus-Organisationen für die Initiative zusammenzuarbeiten, stieß auf positive Resonanz. Erste Einschätzungen der OPC Foundation zeigen, dass Best Practices der Organisationen kombiniert werden können, um kritische Funktionen wie Safety oder Connection Management umzusetzen.

Die technischen Arbeitsgruppen, die allen Mitgliedern offen stehen, nehmen innerhalb der nächsten zwei Monate ihre Arbeit auf. Die ersten Schritte konzentrieren sich auf die Kernfunktionen der Feldgerätekommunikation, die Entwicklung einer Architektur der nächsten Generation und eines allgemeinen Modells, das von Automatisierungsanbietern so einfach wie möglich übernommen werden kann. Diese Architektur und das allgemeine Modell sollen von spezialisierten Arbeitsgruppen um gerätespezifische Funktionen erweitert werden. Erweiterte OPC UA Standardisierungsdokumente mit Testszenarien und Zertifizierungsverfahren sollen zudem veröffentlicht werden, um sicherzustellen, dass die breite Öffentlichkeit konforme Geräte bauen kann.

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