Centrify-Umfrage

Gelangweilte Mitarbeiter sind größtes IT-Sicherheitsrisiko

Bei einer Centrify-Umfrage unter Sicherheitsexperten gab über die Hälfte der Befragten an, dass sie IT-Systemen eher zutrauen Fehler zu vermeiden als Menschen. Vor allem gelangweilte und abgelenkte Mitarbeiter neigen zu Fehlern und stellen damit ein Sicherheitsrisiko dar.

Centrify, Lösungsanbieter zum Schutz digitaler Identitäten von Unternehmen mit hybriden IT-Landschaften, hat Sicherheitsexperten dazu befragt, wie menschliche Fehler zu Datensicherheitsrisiken innerhalb von Organisationen beitragen.

35 Prozent nennen Ablenkung und Langeweile der Mitarbeiter als Hauptursache für menschliches Versagen. Andere Ursachen sind große Arbeitsbelastung (19 Prozent), zu viele Richtlinien und Regulierungen durch Compliance (fünf Prozent), soziale Medien (fünf Prozent) und das Teilen von Passwörtern (vier Prozent). Schlechtes Management ist für elf Prozent der Sicherheitsexperten ein Grund. Acht Prozent glauben, dass menschliche Fehler dadurch verursacht werden, dass Anwender ihre Verantwortung für Datensicherheit nicht erkennen.

57 Prozent der Befragten glauben, dass Unternehmen zukünftig Technologien ausreichend genug vertrauen werden, um Mitarbeiter zu ersetzen und menschliche Fehler am Arbeitsplatz zu reduzieren. Trotz der potenziellen Risiken menschlicher Fehler bei der Arbeit sind allerdings fast drei Viertel der Befragten (74 Prozent) der Meinung, dass nicht Technologien, sondern Mitarbeiter verantwortlich seien und sicherstellen sollten, dass ihr Unternehmen mögliche Datenschutzverletzungen verhindert.

„Interessanterweise ist die Mehrheit der befragten Sicherheitsexperten zuversichtlich, dass Unternehmen genug Vertrauen in Technologien setzen werden, um Mitarbeiter zu ersetzen und dadurch Fehler zu reduzieren. Andererseits sehen sie die Verantwortung für Datensicherheit bei Mitarbeitern anstatt bei Technologien", sagt Andy Heather, VP and Managing Director, Centrify EMEA. „Anscheinend sind Mitarbeiter für beides verantwortlich: für Fehler und für das Verhindern potenzieller Datenschutzverletzungen. Das macht deutlich, wie bewusst sich Anwender bei der Arbeit darüber sein müssen, was sie tun und wie sie sich verhalten, wenn es um Arbeitsabläufe und Sicherheitspraktiken geht.“

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