Big Data

Gute Aussichten für IT-Freelancer

Einer aktuellen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom zufolge steigt der Bedarf an IT-Freelancern an. Dafür sei offenbar auch der Big Data-Trend verantwortlich. Die Studie zeigt zudem: Am wichtigsten sind IT-Freiberufler im Industriesektor.

Big Data ist in Zeiten des digitalen Wandels ein absolutes Trendthema und maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Nachfrage nach IT-Freelancern steigt. Damit rechnen immerhin vier von zehn deutschen Großunternehmen, mehr als die Hälfte (56 Prozent) geht zumindest von einer konstanten Entwicklung aus. Das geht aus einer repräsentativen Befragung von IT-Entscheidern in Unternehmen ab 500 Mitarbeitern in Deutschland hervor, die Bitkom Research im Auftrag des Personaldienstleisters Etengo (Deutschland) AG durchgeführt hat. Demnach seien freiberufliche Big Data-Experten umso wichtiger, je größer das Unternehmen: Von den Unternehmen mit mindestens 2.000 Mitarbeitern erwarten sogar 45 Prozent eine steigende Nachfrage.

Allgemein haben IT-Freiberufler nach wie vor eine große Bedeutung: Drei von vier der befragten Unternehmen (72 Prozent) halten freiberufliche Experten für wichtig – eine Steigerung um zwei Prozentpunkte im Vergleich zur vorhergehenden Erhebung. Am wichtigsten seien IT-Freiberufler im Industriesektor (75 Prozent), gefolgt von den Branchen Dienstleistungen (72 Prozent) und Handel (66 Prozent), so die Studie weiter. IT-Freelancer werden auch künftig äußerst gefragt sein: Mehr als die Hälfte (59 Prozent) geht davon aus, deren Bedeutung werde in den kommenden sechs Monaten weiter zunehmen – das ist der höchste bisher gemessene Wert seit der ersten Messung des Etengo-Freelancer-Index (EFX).

Arbeitsstunden von Freiberuflern werden kontinuierlich ansteigen

Im vergangenen halben Jahr leisteten Freiberufler knapp ein Viertel (23 Prozent) der Arbeitsstunden des gesamten IT-Projektvolumens. In den kommenden sechs Monaten wird der Anteil den Erwartungen zufolge um fünf Prozentpunkte auf 28 Prozent steigen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen rechnet mit einem steigenden Anteil der von Freiberuflern geleisteten Arbeitsstunden am Projektvolumen. Nur acht Prozent gehen von einem Rückgang aus.

Branchenübergreifend ist Big Data für die Mehrheit der Unternehmen ein wichtiges Thema. Neun von zehn Unternehmen haben bereits mindestens ein Big Data-Projekt umgesetzt, ein solches bereits geplant oder setzen es momentan um. Die Mehrheit der Unternehmen geht davon aus, dass die ab Mai 2018 geltende, neue Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) Big Data-Projekte durch die klaren Regelungen innerhalb der EU erleichtert (57 Prozent) und die Möglichkeiten, die Big Data bietet, nicht einschränkt (62 Prozent).

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