Studie zu Künstlicher Intelligenz

Huawei entdeckt Intelligenz im menschlichen Gehirn

Ganz verschwunden ist sie doch noch nicht, die Intelligenz im menschlichen Gehirn. In einer aktuellen Studie hat Huawei nämlich herausgefunden, dass unsere Gehirne viel mehr leisten als wir annehmen.

In einer groß angelegten Studie mit über 10.000 Befragten aus zehn europäischen Ländern – darunter 1.000 Befragte aus Deutschland – hat Huawei nach Ähnlichkeiten zwischen dem menschlichen Gehirn und künstlicher Intelligenz (KI) geforscht. Dabei kamen erstaunliche Parallelen zutage. So verarbeitet der menschliche Verstand viele Prozesse automatisiert, parallel und damit oft unbewusst.

Am Beispiel von Entscheidungen wird dies laut Studie deutlich: So würde das menschliche Gehirn täglich rund 35.000 Entscheidungen treffen. Nur ein winziger Bruchteil derselben werde aber wirklich wahrgenommen. Deutsche schätzen etwa, dass sie im Schnitt lediglich 82 Entscheidungen täglich fällen (europäischer Durchschnitt: 92 Entscheidungen pro Tag). Und während ein Europäer meint, lediglich 22 Mal pro Tag auf sein Smartphone zu blicken, sind es in Wirklichkeit 76 Mal.

Die starke Diskrepanz zwischen Wahrnehmung und Realität will sich der chinesische Hersteller in seinen Produkten zunutze machen. Denn das Smartphone könne beispielsweise als Entscheidungshilfe in alltäglichen Fragen wie bei der Zusammenstellung von Kochrezepten benutzt werden. Und um die unbewusste Entscheidungsfindung des menschlichen Gehirns zu unterstützen, wurde der Chipsatz des aktuellen Smartphones „Mate10 Pro“ erstmals mit einer „Neural Processing Unit", ausgestattet, die speziell für KI-Anwendungen entwickelt wurde. Das Gerät erkennt Bildinhalte beim Fotografieren und findet laut Hersteller automatisch die optimalen Einstellungen.

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