Studie zum Internet of Things

IoT (Internet of Things) wird bis 2019 zum Massenmarkt

Eine Studie zeigt, dass Unternehmen, die das Internet of Things (IoT) nutzen, von erheblichen Steigerungen ihrer Innovationsfähigkeit und Effizienz profitieren. Allerdings haben bereits 84 Prozent eine IoT-bezogene Sicherheitsverletzung erlitten – Sicherheit bleibt im Internet der Dinge ein zentraler Punkt.

Aruba, ein Unternehmen von HPE, hat die internationale Studie „Das Internet der Dinge: heute und morgen“ vorgestellt. Diese zeigt, dass das Internet der Dinge in nächster Zukunft flächendeckend genutzt werden wird.

Laut Studie planen 89 Prozent der deutschen Unternehmen, IoT-Technologie bis 2019 einzuführen, um dem Bedarf nach höherer Innovationsfähigkeit und Effizienz gerecht zu werden.

Sicherheit wird groß geschrieben?

Die Auswertungen bestätigen zwar den geschäftlichen Nutzen von Investitionen in das IoT, aber die Aruba Studie weist auch darauf hin, dass die Einbindung von Tausenden von Dingen in bestehende Netzwerke bereits bei vielen Unternehmen zu Sicherheitsverletzungen geführt habe.

Im Rahmen der Studie wurden 3.100 IT- und Unternehmens-Entscheider aus 20 Ländern befragt, um den aktuellen Status von IoT festzustellen und zu ermitteln, welche Folgen das Internet der Dinge für unterschiedliche Branchen hat.

Die Erwartungsdividende

Bei der Analyse des geschäftlichen Nutzens des IoT stellte der Erfinder des Begriffs „Internet of Things“, Kevin Ashton, fest, dass die praktischen Vorteile die ursprünglichen Erwartungen sogar übertreffen. Diese „Erwartungsdividende“ lässt sich an zwei Schlüsselkennzahlen festmachen: Unternehmenseffizienz und Rentabilität.

Beispielsweise prognostizierten lediglich 16 Prozent der Unternehmensleiter eine größere Gewinnsteigerung durch ihre IoT-Investition, nach der Einführung berichteten jedoch 32 Prozent von höheren Profiten.

Ebenso erwarteten nur 29 Prozent der Topmanager eine Verbesserung der Unternehmenseffizienz durch ihre IoT-Strategie, aber am Ende verzeichneten 46 Prozent eine höhere Effizienz.

Bitte beachten Sie

Die Beiträge in der Rubrik "Trends und Innovationen" sind Inhalte unseres Medienpartners Vogel Business Media. Sie spiegeln nicht unbedingt die Meinung von DATEV wider.