Verbesserte Leistungsorientierung

Künstliche Intelligenz sorgt für mehr Transparenz

Eine intransparente Personalpolitik hätte durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) kaum noch eine Chance, meint etwa ein Drittel aller Führungskräfte. Das zeigt eine aktuelle Studie von Pegasystems.

Der Einsatz von KI könnte demnach vor allem Vorwürfe von Privilegien und Voreingenommenheit beseitigen und eine größere Leistungsorientierung am Arbeitsplatz fördern. Laut Pegasystems gebe es in vielen Unternehmen intensive Diskussionen, ob sie die besten Talente unabhängig von Alter, Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit anziehen und fördern. Zudem werde das Vergütungssystem für Führungskräfte oft diskutiert. Der Studie zufolge glauben zwei Drittel der leitenden Angestellten, dass der gezielte Einsatz fortschrittlicher Analytik und KI die Diversität in den Firmen durch ein gerechteres und transparenteres System fördert, das auf der individuellen Leistung basiert.

Wertschöpfung ermitteln

84 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sich mithilfe von KI die tatsächliche Wertschöpfung jedes einzelnen Arbeitnehmers innerhalb der kommenden zehn Jahre kalkulieren lassen wird. Unternehmen können damit ihre Mitarbeiter auf Basis genauer Echtzeitdaten belohnen und fördern. 44 Prozent der Studienteilnehmer gehen davon aus, dass entsprechende Veränderungen schon in den nächsten fünf Jahren eintreten werden. 74 Prozent meinen, dass sich KI-Einsatz zur Bewertung der Mitarbeiterleistung innerhalb der kommenden zehn Jahre zur gängigen Praxis entwickelt. 72 Prozent sehen dies auch für die Berechnung von angemessenen Vergütungen. Laut Pegasystems sind außerdem 35 Prozent der Befragten der Meinung, dass KIs für transparentere Personalpolitik, vielfältigere Arbeitsplätze und mehr Harmonie sorgen. Die vollständige Studie steht auf der Pegasystems-Website zum Download bereit.

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