Check Point „Mobile Threat Prevention“

Mobile Security für Unternehmen

Mit der Mobile-Security-Lösung lassen sich laut Check Point strenge Anforderungen an Compliance, Datenschutz und Privatsphäre erfüllen. Zurzeit arbeitet der israelische Anbieter an einer Multi-Tenancy-Version für Partner.

Nahezu alle Unternehmen erlauben ihren Mitarbeitern heute mobilen Zugriff auf das Firmennetz. Trotzdem trägt laut aktuellen Befragungen immer noch die Hälfte der Entscheider in den Unternehmen Bedenken bei der Integration von Mobilgeräten. Der israelische Security-Anbieter Check Point rechnet darüber hinaus mit einem weiteren Anstieg des Gefährdungspotenzials. Laut seines Sicherheitsberichts 2015 sei mit einer steigenden Anzahl der Angriffe auf Mobilgeräte und der Aufdeckung größerer Schwachstellen zu rechnen. Unternehmen mit mehr als 2.000 verbundenen Geräten haben demnach eine Chance von über 50 Prozent, mindestens sechs infizierte oder angegriffene Mobilgeräte im Netzwerk zu haben.

Kontrollierter Zugang

Gegen die mobilen Bedrohungen hat CheckPoint die Container-basierte „Mobile ThreatPrevention“ entwickelt. Über die Plattform können Administratoren Bedrohungen auf Geräte-, Anwendungs- sowie Netzwerk-Ebene erkennen und blockieren. Jede Applikation, die der Anwender in den geschützten Unternehmens-Container auf seinem Mobilgerät integrieren möchte, wird einzeln auf Schadcode hin geprüft. Sollte das Gerät bereits kompromittiert sein, wird der Zugriff auf das Unternehmensnetz verwehrt.

Um Angriffe auf interne Netzwerke mit den Infektionen von Endgeräten in Beziehung setzen zu können, greift die Lösung außerdem in hohem Maß auf weitere Sicherheitssysteme des Herstellers zu, wie CheckPoints Smart Event oder ThreatCloud.

Kontrollierter Vertrieb

Diese Stärke, Ereignisse zu korrelieren, entsprechende Rückschlüsse daraus zu ziehen und Maßnahmen einzuleiten, ist gleichzeitig eine Schwäche in vertrieblicher Hinsicht: Konsequenterweise wird die Mobile ThreatPrevention als Service vom Anbieter selbst zur Verfügung gestellt. Laut Bastian Klein, Mobile SecuritySales Manager CER bei CheckPoint, arbeitet man derzeit an einer Multi-Tenancy-Version für Partner und Service Provider.

Aktuell sind von dem Produkt aus dem Nahen Osten praktisch nur Partner angesprochen, die MDM-Systeme (Mobile Device Management) von Airwatch oder Mobile Iron bei ihren Kunden betreiben. An die Lösungen dieser Hersteller kann CheckPointSicherheitsinformationen übertragen. Um mögliche Angriffe nicht nur sichtbar, sondern auch nachvollziehbar zu machen, unterstützt die Lösung laut Hersteller auch alle gängigen SIEM-Systeme.

Autor: Andreas Bergler

(c)2016 Vogel Business Media

Bitte beachten Sie

Die Beiträge in der Rubrik "Trends und Innovationen" sind Inhalte unseres Medienpartners Vogel Business Media. Sie spiegeln nicht unbedingt die Meinung von DATEV wider.