Sicherheit auf Auslandsreisen

Sicher reisen trotz Wirtschaftsspionage und Geheimdienst

Unterwegs verzichtet man auf einen Großteil der Schutzfunktionen, die das normale Unternehmensumfeld bietet. An Grenzübergängen ist man in der Hand des jeweiligen Landes, beziehungsweise der Angestellten. Mit unseren Tipps reisen Sie sicher in die USA, nach China oder jedes andere Land.

Die Diskussion um die Datensicherheit beim Reisen wird immer wieder befeuert. Kürzlich etwa ging es um die Beschränkungen bei der Einreise in die USA. Wahlweise sollten Laptops plötzlich nicht mehr in der Kabine reisen dürfen, dann wieder wird spekuliert, ob die US-Grenzer die Kennwörter für Social Media Kanäle oder Handys und Laptops abfragen dürfen. Anbieter wie 1Password führen sogar einen speziellen Reisemodus ein, mit dem sich Daten auf Reisen speziell sichern lassen.

Vor der Reise

Vorbereitung ist alles, gerade bei den Einreisebestimmungen. An der Grenze ist es oft zu spät, ein Visum zu beantragen, gleichfalls kann ein bald ablaufender Pass Probleme bereiten. Die beste Anlaufstelle dafür ist die Seite des Auswärtigen Amts. Diese bietet zu jedem Land detaillierte Informationen bezüglich der Einreise und gibt Informationen zu potentiellen Gefahren. Dazu gibt es die Kontaktdaten zu deutschen Vertretungen – es schadet nicht, diese abzuschreiben und auf Papier mitzunehmen.

Das gleiche gilt für Kontaktdaten zu Anwälten. Sitzt man erst einmal bei einer Behörde fest, hat man keine Zeit mehr zu recherchieren. Wie schnell so etwas notwendig werden kann, zeigt das aktuelle Beispiel des Sicherheitsexperten MalwareTech. Dieser wurde bekannt im Rahmen der WannaCry-Infektion – er fand die Domain, mit der sich die Ransomware stoppen ließ. MalwareTech besuchte anschließend die Sicherheitsmesse Defcon Ende Juli und wurde beim Rückflug anscheinend vom FBI festgesetzt. In diesem Fall ist es essentiell, die notwendigen Kontaktdaten bereits dabeizuhaben.

Autor: Moritz Jäger

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