Channel Fokus: Digital Workplace & Mobility

Technologien reichen nicht

Durch die Digitalisierung ist der Arbeitsplatz im Wandel. Mitarbeiter von heute fordern moderne, flexible und digitale Arbeitskonzepte. Jedoch ist mit einer reinen Anschaffung der Technologien noch nichts getan.

Die Arbeit außerhalb, aber auch innerhalb der Unternehmen wird zunehmend mobiler und flexibler. Wie sieht es mit der Umsetzung von New Work in Unternehmen aus?

Neuendorf: Bewusst werden neue Verhaltensweisen von einigen Pionieren gestaltet. Was ich erlebe ist, dass oft die Digitalisierung den Anstoß in den Unternehmen bietet. Vor allem wird sich in der IT vermehrt darum gekümmert, neueste Technologien anzuschaffen. Das dedizierte Change Management kommt zu kurz. Und obwohl viele Firmen bereits Online-Meetings machen, gehören Headsets und Webcams leider nicht immer zur Grundausstattung. Da sehe ich noch Nachholbedarf.

Sind also UCC-Tools vermehrt in Unternehmen im Einsatz?

Neuendorf: Auf jeden Fall. Jedoch wird ihr Potenzial nicht in Gänze genutzt. Meiner Erfahrung nach, haben die Menschen nicht gelernt, damit zu arbeiten. Und das ist schade um die Investition. Darüber hinaus ist es auch für die Mitarbeiter unerfreulich, wenn es nicht ideal funktioniert und man dann damit nicht produktiv ist. Hier kann man viel mehr rausholen. Die Bedienung ist auch nichts, was man einfach so nebenbei mitbekommt. Da ist viel zu lernen. Zudem sind die Tools in permanenter Weiterentwicklung. Die Firmen haben sichtlich daran Interesse gewonnen, weil sie eben praktisch sind und die Arbeit für die Mitarbeiter auch deutlich einfacher wird.

Haben Sie konkrete Tipps an Unternehmen?

Neuendorf: Eine Mischung aus Bedienung der Technologie und Verhaltensweisen. Um erfolgreich eine Veränderung umsetzen zu können, muss man die interdisziplinären Abhängigkeiten verstehen und ganzheitlich angehen. Das wäre mein Wunsch an die Unternehmen, dass man gezielter an Rahmenbedingungen arbeitet. Es ist nicht eine Frage von reiner Technologie-Anschaffung.

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