Die Zukunft der Cloud

Verschwindet der Begriff Cloud bis 2025?

Eine aktuelle Studie zeigt: Mehr als jeder fünfte deutsche IT-Entscheider denkt, der Begriff Cloud werde bis 2025 verschwunden sein. Gründe dafür seien insbesondere die Selbstverständlichkeit des Begriffs sowie die Alltäglichkeit der Nutzung.

Keine Frage: Der Begriff Cloud ist längst etabliert in Unternehmen, die die digitale Transformation durchlaufen. Denn Cloud-Anwendungen sind wichtig für den Geschäftserfolg deutscher Unternehmen. Davon ist aktuell eine ganz deutliche Mehrheit der hiesigen IT-Entscheider (83,5 %) überzeugt. Allerdings könnte der Cloud-Begriff bis zum Jahr 2025 keine Rolle mehr spielen. Das glaubt zumindest mehr als jeder fünfte IT-Entscheider (22,6 %) in Deutschland. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung von Citrix, bei der mehr als 3.000 IT-Entscheider und etwa 3.500 Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren befragt wurden.

Die Gründe für das Verschwinden des Begriffs Cloud sehen die deutschen IT-Entscheider dabei vor allem in der Alltäglichkeit der Cloud-Nutzung. So geben fast drei Viertel der deutschen IT-Entscheider (44,6 %), die an ein Verschwinden des Cloud Begriffes glauben, an, die Cloud sei so stark in den normalen Geschäftsbetrieb integriert, dass es keinen besonderen Begriff mehr braucht. 42 Prozent der Befragten meinen, der Schwerpunkt werde künftig noch stärker auf dem Nutzen von Cloud-Diensten und -Lösungen liegen, statt auf der Technologie dahinter.

Höhere Zahlen im internationalen Vergleich

Im europäischen Vergleich soll die Zahl derer, die ein Verschwinden des Cloud Begriffs prophezeien, sogar noch höher sein: Hier bescheinigt mehr als jeder vierte der befragten IT-Entscheider (27,3 %), dem Begriff eine Halbwertszeit bis 2025 oder kürzer. Den höchsten Wert verschreiben hier die Niederlanden, wo ganze 42,4 Prozent an sein Verschwinden bis 2025 glauben. Interessant ist zudem, dass bereits heute rund ein Drittel (33,6 %) der IT-Entscheider in Deutschland den Begriff Cloud ganz bewusst nicht in Gesprächen mit dem Vorstand nutzen. Sie finden ihn zu technisch, kompliziert oder verwirrend für diese Zielgruppe.

Das Nutzen von Cloud-Diensten ist auch bei der parallel befragten Gruppe von Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren in Deutschland wichtig: Fast zwei Drittel von ihnen (64,5 %) sagen, dass ihnen Back-up Services für Daten und Fotos wichtig seien, 56,5 Prozent sagen dies über Online-Speicher. Jedoch kennt noch immer mehr als ein Drittel (34,4 %) den Begriff Cloud als solches nicht. Für knapp 40 Prozent falle der Begriff lediglich mal im Informatikunterricht in der Schule. Sie nutzen also ganz selbstverständlich Cloud-Dienste, ohne den Begriff in ihren Sprachschatz aufgenommen zu haben.

Quelle: Citrix

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