Arbeitsplatz der Zukunft

Wie KI, Big Data & Co. die Rolle von Führungskräften verändern werden

Arbeitgeber und Führungskräfte stehen vor der Frage, wie sich der Einsatz von Mitarbeitern und Führung im Zuge von KI (Künstliche Intelligenz), Big Data & Co. verändern muss. Die Experten von Page Executive haben Trends ermittelt, denen Führungskräfte in Zukunft begegnen müssen.

Die Arbeitswelt steht unter dem radikalsten Wandel seit der industriellen Revolution und birgt große Herausforderungen für die Managementebene. Dabei werden Themen wie künstliche Intelligenz (KI) oder Big Data eine zentrale Rolle im Arbeitsalltag spielen – das betrifft natürlich auch die Führungsebene. Laut einiger Experten der Personalberatung Page Executive werden Führungskräfte künftig folgenden drei Trends begegnen:

1. Big Data definiert neue Arbeitsrollen

Big Data ist eine der treibenden Kräfte, die die Arbeit der Zukunft maßgeblich beeinflussen wird. Dennis Hoffmeister, Executive Director von Page Executive Deutschland ist sich sicher: „Führungskräfte von morgen gewinnen durch künstliche Intelligenz und fortgeschrittene Systemkenntnisse einen entscheidenden Vorsprung. Sie erhalten ein klares Echtzeitverständnis über die konkreten Zahlen, die den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens bedingen. Für zukünftige Führungskräfte wird es daher von Priorität sein, Zugang zu diesen qualitativ hochwertigen Daten zu gewinnen.“

Die Folge aus Management-Sicht: Ein wachsender Bedarf an Experten, die Führungskräfte dazu befähigen, aus den Daten die richtigen Rückschlüsse zu ziehen und Maßnahmen entlang der Unternehmensstrategie umzusetzen. Neue Jobprofile wie Datenwissenschaftler, Informationsarchitekten und Storyteller werden aller Wahrscheinlichkeit nach „alte“ Berufe ersetzen. Der Job eines klassischen Buchhalters könnte wiederum künftig durch künstliche Intelligenz automatisiert werden.

2. Verantwortung für Mitarbeiter weiterhin wahrnehmen

Fest steht, dass einige der heute existierenden Berufe zukünftig überflüssig werden könnten. Unternehmen werden diese Jobs, die durch technologische Fortschritte und Automatisierung wegfallen, nicht bewahren können. Was aber bleibt, ist die Verantwortung für ihre Mitarbeiter – dass diese sich anpassen und im Hinblick auf neue Positionen fortbilden können. Das ist echte Führungsarbeit.

Dennis Hoffmeister macht deutlich: „Während der technologische Fortschritt die Leitplanken des zukünftigen Arbeitsplatzes setzt, liegt es an der Führungsebene, dafür zu sorgen, den Menschen als Arbeitnehmer nicht aus den Augen zu verlieren.“ Laut dem Management-Experten müssen Unternehmen beginnen, ihre Talentstrategie langfristig zu planen. Dazu gehöre auch die Ausbildung und Weiterbildung von Schlüsseltalenten sowie die Motivation der Mitarbeiter ein Leben lang zu lernen. Hoffmeister ergänzt: „Um in Zeiten von Big Data, Digitalisierung und VirtualReality erfolgreich in die Zukunft zu starten, benötigen wir starke und mutige Führungspersönlichkeiten, die keine Angst davor haben, sich schon heute den Herausforderungen von morgen zu stellen.“

3. Einbeziehung von Virtual Reality in das Service-Modell und den Arbeitsplatz

Wenn die Nachfolgegeneration der Generation Y, geprägt durch Virtual Reality und Online Games, in den Arbeitsmarkt einsteigen wird, wird sie einen erheblichen Anspruch an Digitalisierung und Vernetzung erwarten und einfordern. Die Erwartungen an den Markt, sich radikal zu verändern sind groß – und das in allen Bereichen, vom Bankwesen über den Handel bis hin zu E-Commerce. Die ersten Prognosen bestätigen, dass die meisten Verbraucher innerhalb des nächsten Jahrzehnts ein mobiles Gerät in der Tasche haben werden, das ein beeindruckendes Virtual-Reality-Erlebnis bieten wird.

Eine echte Chance für Unternehmen: Das Arbeitsleben der Zukunft muss nicht mehr nur im Büro stattfinden. Vielmehr werden Virtual und Augmented Reality-Erfahrungen in das Arbeitsumfeld und das zukünftige Servicemodell von Unternehmen integriert sein. Dies könnte laut Hoffmeister dabei helfen, die bestehende Distanz zwischen Unternehmen und Menschen zu überbrücken. Denn mit einer optimalen Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, können Arbeitgeber nicht nur den Arbeitsplatz der Zukunft sinnvoll gestalten, sondern auch eine emotionale Verbindung zwischen Konsumenten und Marke aufbauen.

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