Spiceworks-Umfrage

Windows XP ist noch im Unternehmenseinsatz

Das IT-Netzwerk Spiceworks hat Unternehmen gefragt, welche Betriebssysteme sie auf ihren Desktop-PCs und Notebooks installiert haben. Dabei kam heraus, dass Windows 7 das am häufigsten eingesetzte Betriebssystem ist.

Der Studie „2017 OS Adoption Trends“ zufolge läuft bei 52 Prozent der befragten Unternehmen mindestens noch eine Instanz von Windows XP. Neun Prozent der Firmen verfügen noch über mindestens eine Windows-Vista-Instanz. Der Support für Windows XP ist bereits seit April 2014 ausgelaufen, und bei Windows Vista war es vor zwei Wochen soweit.

Dauerbrenner Windows 7

Die Penetrationsraten für Windows XP und Vista liegen bei 52 und neun Prozent. Das heißt, in den Unternehmen ist mindestens eine Version des jeweiligen Betriebssystems installiert. Insgesamt ist der Anteil der beiden Systeme im Geschäftsleben jedoch wesentlich geringer, so Spiceworks. Windows XP läuft auf 14 Prozent aller Business-PCs weltweit, bei Windows Vista ist es nur noch ein Prozent. Den höchsten Marktanteil weltweit hat Windows 7 mit 69 Prozent, gefolgt von Windows 10 mit zehn Prozent und Windows 8 mit fünf Prozent.

Windows 10 auf dem Vormarsch

54 Prozent aller Unternehmen weltweit haben Windows 10 schon installiert – das sind 38 Prozent mehr als im Juli 2016. Dabei ist das Betriebssystem noch nicht einmal zwei Jahre alt – der Launch war am 29. Juli 2015. Einer weiteren Spicewoks-Umfrage zufolge könnte Windows 10 bis zu seinem zweiten Geburtstag Ende Juli auf einen Marktanteil von 17 Prozent und eine Adoptionsrate von 73 Prozent zulegen.

Fehlende Zeit und knappe Budgets

Dass Unternehmen nicht auf neuere Betriebssysteme wie Windows 10 umsteigen, liegt Spiceworks zufolge vor allem an fehlender Zeit und knappen Budgets. Allerdings sind sich fast 90 Prozent der befragten IT-Profis der Risiken bewusst, die ein nicht mehr unterstütztes Betriebssystem birgt. Von den insgesamt mehr als 450 Befragten äußerten 68 Prozent Bedenken, dass es keine Patches und Bug-Fixes mehr gibt. 45 Prozent glauben, dass ein nicht mehr unterstütztes Betriebssystem leichter Cyberattacken zum Opfer fällt und 43 Prozent halten es anfälliger für Malware. 34 Prozent befürchten, dass sensible Unternehmensdaten weniger gut geschützt sind.

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