Veranstaltungen von Unternehmenskammern und -verbänden

In Zusammenarbeit mit Unternehmenskammern und -verbänden bietet DATEV Vorträge zu betriebswirtschaftlichen Themen sowie zu Themen aus dem Bereich der Informationstechnologie an. Erfahrene Referenten der regionalen Steuerberaterkammern und von DATEV unterstützen damit vor allem Unternehmer - und solche, die es werden wollen.

19.11.2018 | Neumünster

Informationsveranstaltung zur DSGVO in Themenkombination mit der GoBD

Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) beschreiben, wie sich die Finanzverwaltung die Buchführung und die sonstigen steuerrelevanten Aufzeichnungen in Unternehmen vorstellt, wenn diese mit Hilfe von IT-Systemen erstellt wurden. Betroffen von den GoBD sind nicht nur bilanzierungspflichtige Unternehmen, sondern alle Buchführungs- bzw. Aufzeichnungspflichtigen, das heißt auch Einnahmen-Überschuss-Rechner wie Kleinstunternehmen und die meisten Freiberufler. Zudem umfassen die GoBD auch Regelungen, die sich auf die Vorsysteme beziehen, z. B. Material und Warenwirtschaft, Kassensystem, Lohnabrechnung und Zeiterfassung. Schon seit 2015 gelten die GOBD. In der Praxis werden diese aber noch nicht von allen Unternehmen im vollen Umfang umgesetzt, auch weil sie sehr komplex sind und die Inhalte oft nicht verständlich dargestellt werden.

Zudem gilt seit dem 25.05.2018 die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die DSGVO gilt für Handwerksbetriebe aller Branchen und Größenklassen, die mit personenbezogenen Daten, beispielsweise auch der eigenen Mitarbeiter, umgehen. Die Erfahrung zeigt, dass noch viele Fragen offen sind, die in diesem Vortrag beantwortet werden sollen.

Referent: Guido Badjura (DATEV eG)
Veranstalter: Landesinnung des Brunnenbauerhandwerks Schleswig-Holstein

14:00 - 18:00 Uhr
Hotel „Altes Stahlwerk"
Rendsburger Straße 81
24537 Neumünster

Anmeldung erforderlich bei der Landesinnung des Brunnenbauerhandwerks Schleswig-Holstein, Kiel - Tel.: 0431-5354712

20.11.2018 | Trier

Vortrag Forderungsmanagement - Pleite nein danke! Wenn der Kunde nicht zahlt

Erfahren Sie, wie Sie Forderungen richtig managen und Risiken minimieren. Denn Zahlungsausfälle treffen kleine Unternehmen besonders hart. Nicht selten droht dadurch Insolvenz. Wie kann ein Unternehmen umfassend, rechtzeitig und wirkungsvoll mit offenen Rechnungen umgehen, damit es nicht selbst in Zahlungsnot gerät?

Referent: Guido Badjura (DATEV eG)
Veranstalter: Handwerkskammer Trier

18:00 - 20:00 Uhr
Handwerkskammer Trier (Tagungszentrum)
Loebstraße 18
54292 Trier

22.11.2018 | Lindau

Anforderungen der Finanzverwaltung und ihre Auswirkungen auf den Unternehmensalltag – GoBD

Die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD) beschreiben, wie sich die Finanzverwaltung die Buchführung und die sonstigen steuerrelevanten Aufzeichnungen in Unternehmen vorstellt, wenn diese mit Hilfe von IT-Systemen erstellt wurden. Betroffen von den GoBD sind nicht nur bilanzierungspflichtige Unternehmen, sondern alle Buchführungs- bzw. Aufzeichnungspflichtigen, das heißt auch Einnahmen-Überschuss-Rechner, wie Kleinstunternehmen und die meisten Freiberufler. Zudem umfassen die GoBD auch Regelungen, die sich auf die Vorsysteme beziehen, z. B. Material- und Warenwirtschaft, Kassensystem, Lohnabrechnung und Zeiterfassung.

Schon seit 2015 gelten die GoBD. In der Praxis werden diese aber noch nicht von allen Unternehmen im vollen Umfang umgesetzt, auch weil sie sehr komplex sind und die Inhalte oft nicht verständlich dargestellt werden. Folgende Fragestellungen geklärt:

  • Welchen Zweck erfüllen die GoBD und was steckt genau dahinter?
  • Wie umfangreich sind die Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten für den Unternehmer?
  • Warum ist eine Verfahrensdokumentation so wichtig und was sollte Sie beinhalten?
  • Wie sieht die Umsetzung in der Praxis aus?
  • Welche Bedeutung haben die Änderungen für die kaufmännischen Prozesse im
  • Unternehmen und welche Konsequenzen ergeben sich daraus?
  • „Hier tut´s meistens weh" – wie wirken sich die Anforderungen der GoBD auf die Betriebsprüfung aus?

Referent: Thomas Biermann (DATEV eG)
Veranstalter: Handwerkskammer für Schwaben und Kreishandwerkerschaft Lindau

19:00 - ca. 21:00 Uhr
Inselhalle Lindau (Bodensee)
Zwanzigerstraße 10
88131 Lindau

22.11.2018 | Lindau

Wenn der Betriebsprüfer unangekündigt im Betrieb steht

Update Kasse – Kassennachschau und Anforderungen an Kassensysteme

Ob Friseur, Bäcker, Fleischer, Juwelier, Augenoptiker oder Schuhmacher – seit dem 01.01.2018 kann der Betriebsprüfer unangekündigt im Laden stehen und Zugriff auf das Kassensystem fordern. Das „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen" erlaubt der Finanzverwaltung intensive Kontrollmöglichkeiten bei Bargeschäften und Zugriff auf die Kassenunterlagen. Die Finanzverwaltung richtet dabei ihren Fokus weiterhin verstärkt auf elektronische Kassensysteme. Bereits kleine Fehler bei der Aufzeichnung, Dokumentation und Aufbewahrung von Geschäftsvorfällen können erhebliche Folgen (Hinzuschätzungen) haben. Kassensysteme, die weder Einzeldaten noch Journale digital speichern können oder keine Exportmöglichkeiten bieten, dürfen seit dem 01.01.2017 nicht mehr eingesetzt werden. Die Finanzverwaltung prüft die strikte Einhaltung der Vorgaben bei der Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften. Die Kassennachschau ist seit dem 01.01.2018 unangekündigt – Grund genug, sich und seine Mitarbeiter auf diesen Moment vorzubereiten. Zudem zeigen die ersten Erfahrungen, dass die Betriebsprüfer ihren Fokus verstärkt auf die Verfahrensdokumentation legen. Darauf sollten Unternehmen ebenfalls vorbereitet sein. Folgende Themen werden unter anderem umfassend erläutert:

  • Was bedeutet „unangekündigte Kassennachschau"?
  • Welche Aufbewahrungsvorschriften bestehen und wie können Kassendaten archiviert werden?
  • Was ist eine Verfahrensdokumentation und was muss bei der Erstellung beachtet werden?
  • Wie geht der Prüfer vor?
  • Wie kann der steuerliche Berater bereits unterjährig mittels einer Datenanalyse auf kritische Sachverhalte hinweisen?

Referent: Thomas Biermann (DATEV eG)
Veranstalter: Kreishandwerkerschaft Donau-Wald

13:30 - ca. 15:30 Uhr
Kreishandwerkerschaft Donau-Wald
Geschäftsstelle Straubing
Johannes-Kepler-Straße 14
94315 Straubing

28.11.2018 | Husum

Controlling als Navigationssystem für das Unternehmen

Die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) ermöglicht einen zusammenfassenden Überblick über die Finanzbuchführung und ihre Auswirkungen auf das Ergebnis des Unternehmens. Somit ist sie ein sicheres und effizientes Kontroll- und Steuerungsinstrument für den Unternehmer. Aber auch Banken fordern aktuelles und verlässliches Zahlenmaterial, bevor sie eine Kreditzusage erteilen. Die Veranstaltung zeigt auf, wie Unternehmer auf Basis einer aktuellen Finanzbuchführung mit den richtigen betriebswirtschaftlichen Auswertungen stets über das wirtschaftliche Ergebnis und die Liquidität informiert sind. So werden wirtschaftliche Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen können zeitnah eingeleitet werden. Gleichzeitig bietet die BWA eine solide Basis für Gespräche mit Kapitalgebern. Wertvolle Hilfe erhält der Unternehmer vom Steuerberater. Nicht nur, dass er häufig als Ersteller der Finanzbuchführung im Zahlenmaterial "zu Hause" ist. Vielmehr kann er als Fachmann die vorliegenden Daten exakt interpretieren und Zusammenhänge erkennen, so dass zum Beispiel Liquiditätsprobleme rechtzeitig erkannt werden können.

Folgende Fragestellungen stehen im Fokus:

  • Was verbirgt sich hinter einer "Qualitäts-BWA", wie sie nicht nur die Banken fordern?
  • Welche Anforderungen bestehen hierbei an die Finanzbuchführung?
  • Was sagt die BWA aus?
  • Wie können BWA, Controllingreport, Liquiditätsvorschau und andere betriebswirtschaftliche Auswertungen zur Steuerung des Unternehmens und für das Bankgespräch eingesetzt werden?

Referent: Stefan Weimann (DATEV eG)
Veranstalter: IHK Flensburg - Geschäftsstelle Nordfriesland

09:00 – 11:00 Uhr
Messe Husum & Congress (MHC)
Am Messeplatz 12-18
25813 Husum

29.11.2018 | Essen

Vortrag Bargeldloses Bezahlen – Status quo und Trends im Payment

Hat das Bargeld bald ausgedient? Wenn es nach Banken und Handel ginge wohl ja, da Bargeld hier enorme Kosten verursacht. Hingegen halten die Konsumenten, besonders in Deutschland, daran fest. Wie wird in Zukunft das Bezahlen aussehen? Welche Zahlsysteme kommen? Werden z. B. Android Pay, Samsung Pay, Apple Pay oder auch Bitcoins unser Leben verändern? Welche Systeme sind heute schon möglich und vor allem sicher? Die digitale Abwicklung von Zahlungen, Überweisungen, Lastschriften und den damit verbundenen Kontoauszügen, speziell im Unternehmen und dessen Finanzbuchhaltung, bringt aber auch viele Vorteile mit sich. Schon heute kann in Unternehmen dadurch der Erfassungsaufwand minimiert werden. Auch führen Automatismen zu schlankeren und übersichtlicheren Prozessen und helfen dabei, die Liquidität zu verbessern. Die Veranstaltung bietet einen ersten Überblick über aktuelle und kommende Entwicklungen zum bargeldlosen Bezahlen. Das Angebot richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler und Selbständige, aber auch an Organisationen und Vereine.

Referent: Christian Goede-Diedering (DATEV eG)
Veranstalter: IHK zu Essen

16:00 - 17:30 Uhr
IHK zu Essen
Am Waldthausenpark 2
45127 Essen

30.11.2018 | Königs Wusterhausen

Aufbewahrung, Archivierung und Cloud Computing

Der Weg in die digitale Gesellschaft schreitet voran. Die Übermittlung elektronischer Belege sowie der Datenaustausch (z. B. an Finanzämter, Behörden, Versicherer) sind Unternehmensalltag geworden. Die Speicherung, Aufbewahrung und Archivierung dieser Daten für 10 Jahre stellt Unternehmer jedoch vor Herausforderungen. Die Schaffung entsprechender Vorkehrungen liegt dabei allein in der Verantwortung des Unternehmers. Grund genug also über die „richtige" Aufbewahrung nachzudenken und den Aufbau von digitalen Archiven prozessoptimiert zu gestalten. Cloud-Lösungen bieten dabei viele Vorteile: Der eigene administrative Aufwand wird reduziert, die revisionssichere elektronischen Archivierung, wie sie die Finanzverwaltung mit den GoBD verlangt, wird ermöglicht. Jedoch existieren auch Herausforderungen, z. B. rund um das Vertrauen gegenüber den Anbietern hinsichtlich der Sicherheit und Sensibilität der anvertrauten Daten.

Der Vortrag sensibilisiert Unternehmer für die Bedeutung der elektronischen Langzeitarchivierung und gibt wichtige Anregungen, um ein geeignetes Archivsystem für den eigenen Betrieb aufzubauen.

Folgende Fragestellungen werden unter anderem behandelt:

  • Welche Rechtsgrundlagen bestehen für die Aufbewahrung und Archivierung steuerrelevanter Unterlagen?
  • Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Speichermedien?
  • Welche Voraussetzungen müssen für eine revisionssichere Langzeitarchivierung gegeben sein?
  • Welche Besonderheiten gibt es bei der E-Mail-Archivierung und wann können Papierbelege vernichtet werden?
  • Welche Chancen/Herausforderungen bestehen bei der Nutzung von Cloud Computing hinsichtlich Datenschutz und IT-Sicherheit, aber auch steuerrechtlich?

Referent: Stefan Weimann (DATEV eG)
Veranstalter: Handwerkskammer Cottbus, Außenstelle Königs Wusterhausen

09:00 – 11:00 Uhr
Hoenckes Altes Wirtshaus
Kirchplatz 4
15711 Königs Wusterhausen

Terminvorschau

  • 22.11.2018 | GoBD | HWK/KHS Lindau