Veranstaltungen von Unternehmenskammern und Verbänden

In Zusammenarbeit mit Unternehmenskammern und -verbänden bietet DATEV Vorträge zu betriebswirtschaftlichen Themen sowie zu Themen aus dem Bereich der Informationstechnologie an. Erfahrene Referenten der regionalen Steuerberaterkammern und von DATEV unterstützen damit vor allem Unternehmer - und solche, die es werden wollen.

30.05.2017 | Gelsenkirchen

Management-Werkstatt: Keine Angst vor Ihren Zahlen: BWA lesen und verstehen

Nur wer seinen Standort kennt, kann sein Ziel finden. Wie können Unternehmer auf Basis einer aktuellen Finanzbuchführung betriebswirtschaftliche Fehlentwicklungen erkennen, um frühzeitig erforderlichen Handlungsbedarf ableiten zu können? Mit den betriebswirtschaftlichen Controllinginstrumenten BWA, dem Controllingreport und der Liquiditätsanalyse können Kostentreiber erkannt und Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet werden. Mit diesen Auswertungen ist der Unternehmer auch für das Bankengespräch gut vorbereitet. In dem kostenlosen Fachvortrag geht es um folgende Fragestellungen: Was verbirgt sich hinter einer „Qualitäts-BWA“, wie sie nicht nur die Banken fordern? Welche Anforderungen bestehen hierbei an die Finanzbuchführung? Was sagt die BWA aus? Welche betriebswirtschaftlichen Konsequenzen hat u. a. ein Forderungsausfall? Wie können DATEV-BWA, der Controllingreport, die Liquiditätsvorschau und andere betriebswirtschaftliche Auswertungen zur Steuerung des Unternehmens eingesetzt werden? Welche betriebswirtschaftlichen Kennziffern ziehen u. a. die Banken zur Beurteilung des Unternehmens heran?

Referent: Dipl.-Jur. (Univ.) Christian Goede (DATEV eG)
Veranstalter: Handwerkskammer Gelsenkirchen

17:00 - 19:00 Uhr
Handwerkskammerskammer Münster in der Emscher-Lippe-Region
Vom-Stein-Straße 34
45894 Gelsenkirchen

31.05.2017 | Berlin

Bitkom-Mittelstandstour Datenschutz & IT-Sicherheit: Effektiv und schnell umsetzbar - Grundlage für eine erfolgreiche Digitalisierung

Die Digitalisierung der Wirtschaft hat alle Branchen erfasst - vom Maschinenbau über die Finanzbranche und den Handel bis hin zur Landwirtschaft. Die Chancen der Digitalisierung sind für den Mittelstand ebenso gewaltig wie die Herausforderungen. Auf der Roadshow gibt der Bitkom nicht nur einen Überblick über die globalen Veränderungen, sondern vor allem konkrete Handlungsempfehlungen für die Unternehmen. In einem von vier Workshops können Sie sich zudem in kleiner Runde mit Digital-Experten und anderen Teilnehmern aus der Region austauschen.

Schnell zu kommunizieren und Informationen via Internet auszutauschen ist einfach, komfortabel und kostensparend, beinhaltet aber auch einige Risiken. An vielen Stellen im Internet lauern Gefahren und digitale Kriminalität ist mittlerweile an der Tagesordnung. Um so erfolgreich wie möglich zu verhindern, dass ein ungewollter Datenzugriff erfolgt, sind angemessene Sicherheitsmaßnahmen für die IT-Struktur des Unternehmens notwendig. Der Vortrag von Stefan Weimann beinhaltet viele Tipps zur sicheren Kommunikation und informiert über relevante Sicherheitseinstellungen zum Internet, damit die volle Leistungsfähigkeit der IT-Firmenstruktur erhalten bleibt.

Referent: Stefan Weimann (DATEV eG)
Veranstalter: Bitkom e.V.

08:30 - 15:00 Uhr
IHK Berlin
Fasanenstraße 85
10623 Berlin

01.06.2017 | Reutlingen

Wenn der Kunde nicht zahlt – Pleite, nein danke! Forderungsmanagement im Unternehmen

Die Hauptursache für die Insolvenz eines Unternehmens ist noch immer die mangelnde Zahlungsfähigkeit. Oftmals ist der Grund, dass viele Unternehmen mit ihren Zahlungen in Rückstand geraten aber nicht aus der Not geboren, sondern es fehlt an Überwachungssystemen zur exakten Ausnutzung von Zahlungszielen. Die fälligen Säumniszuschläge belasten dann ebenfalls die Liquidität. Auf der anderen Seite werden offene Rechnungen nicht konsequent nachgehalten und schmälern somit ebenfalls die Liquidität entscheidend.

Folgende Fragestellungen werden im Vortrag unter anderem behandelt:

  • Wie lässt sich ein einfaches und praktikables Forderungsmanagement aufbauen?
  • Möglichkeiten und Potential eines Forderungsmanagements

Referent: Guido Badjura (DATEV eG)
Veranstalter: Industrie- und Handelskammer Reutlingen

19:00 - 21:00 Uhr
Industrie- und Handelskammer Reutlingen
Hindenburgstraße 54
72762 Reutlingen

02.06.2017 | Hannover

Elektronische Rechnungen: Grundlagen - Potenziale - Modelle - Praxis

Während viele große Unternehmen die elektronische Rechnungsverarbeitung bereits erfolgreich eingeführt haben, dominiert im Mittelstand noch das klassische Rechnungsmanagement zu deutlich höheren Kosten. Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Hannover hat in einer aktuellen Studie zur Akzeptanz von XMLbasierten Rechnungen ermittelt, dass die XMLspezifischen Charakteristika und die Standardisierungsmöglichkeiten einen positiven Einfluss auf die Nutzung von XML-basierten Rechnungen haben, da sie vergleichsweise einfach in bestehende Systeme und Prozesse integriert werden können. Essenziell bei einer Umstellung auf XML-basierten Rechnungsaustausch sind die unternehmensinternen Faktoren wie die Unternehmens-Originalität und die Bereitschaft für Veränderungen. Kein ausschlaggebender Einfluss auf die Akzeptanz von XML-basiertem Rechnungsaustausch lässt sich hingegen bei externen Faktoren wie bspw. gesetzlichen Gegebenheiten oder spezifischen Charakteristika von Industrie- und Geschäftspartnern nachweisen.

Die Veranstaltung bietet einen aktuellen Überblick über die Grundlagen und die Einsparpotenziale bei Einführung elektronischer Rechnungen, zeigt welche steuerrechtlichen Rahmenbedingungen dabei beachtet werden müssen und präsentiert technische und organisatorische Lösungen für große und kleine Unternehmen, die in der Praxis verfügbar und einsetzbar sind. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang, dass für Umsätze, die ab dem 1. Juli 2011 ausgeführt werden, die elektronische Rechnungsstellung deutlich vereinfacht worden ist. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Geschäftsführer und Verantwortliche/Entscheidungsträger aus den Bereichen Rechnungswesen, Controlling und IT.

Die Vortragsthemen im Überblick:

  • Elektronische Rechnungen - Betriebliche Prozesse und wirtschaftliche Potenziale
  • Anforderungen der Finanzbehörden an elektronische Rechnungen
  • Elektronische Rechnungen im Steuerrecht: Praxisfragen und Stolperfallen
  • Digitales Belegbuchen - elektronische Rechnungen rechtssicher digital austauschen und archivieren
  • Einsatz elektronischer Rechnungen - ein Praxisbericht

Veranstalter: IHK Hannover

09:00 - 13:30 Uhr
IHK Hannover
Schiffgraben 49
30175 Hannover

06.06.2017 | Schwerin

Datenschutz und IT-Sicherheit

Die Erfahrungen in der Datenschutzberatung zeigen, dass Unternehmen und Mitarbeiter häufig Internetangriffe durch fehlende Regelungen oder Fehlverhalten begünstigen. Vor allem die Leichtgläubigkeit und Unwissenheit der Mitarbeiter, aber auch falscher Ehrgeiz, ermöglichen Angreifern den Zugang zu wichtigen Informationen über IT-Systeme und damit zu den Unternehmensdaten. Auch werden die Chancen der Aufklärungsarbeit oftmals unterschätzt. Dabei könnten bereits einfache Schutzmaßnahmen helfen, z. B. verbindliche Regelungen zum Umgang mit Daten. Wichtig ist es, dass diese Regelungen von allen verstanden und umgesetzt werden können. Dazu gehören Leitlinien und Verfahrensanweisungen sowie Schulungen, beispielsweise zum Umgang mit Smartphones, E-Mails und Social Media.

Referent: Stefan Weimann (DATEV eG)
Veranstalter: IHK zu Schwerin und Handwerkskammer Schwerin

18:00 - 20:00 Uhr
Bildungszentrum der HWK Schwerin
Werkstraße 600
19061 Schwerin

12.06.2017 | Leipzig

Umgang mit mitarbeiterbezogenen Smartphones (BYOD)

Umfragen unter Unternehmen zum Einsatz von Mobilfunkgeräten ihrer Belegschaft ergeben, dass drei Viertel aller Firmen ihren Mitarbeitern Smartphones zur Verfügung stellen. Auch die Nutzung eigens mitgebrachter Geräte (Bring Your Own Device, kurz: BYOD) nimmt kontinuierlich zu. Mittlerweile erlauben viele Unternehmen ihren Mitarbeitern, auf das eigene Smartphone zurückzugreifen. Größtes Gegenargument sind in erster Linie die bestehenden Sicherheitsbedenken. Hierbei geht es vor allem um den Diebstahl oder Verlust der eigenen Geräte und damit zusammenhängend auch um den Verlust von Firmendaten, potenzielle Malware-Infektionen auf den Endgeräten sowie unerlaubte Nutzung von Drittanbieter-Apps wie Dropbox, Facebook oder Skype. Weitere Herausforderungen neben den Sicherheitsrisiken sind außerdem die Verwaltung der Geräte und fehlende Hardware-Voraussetzungen. Vorteile, welche den Mitarbeitern durch BYOD entstehen, sind u. a. flexible Arbeitszeiten, mehr Raum für Kreativität, verkürzte Innovationszyklen und eine verbesserte Zusammenarbeit im Team.

Der Vortrag zeigt die Vorteile und Herausforderungen beim Umgang mit mitarbeiterbezogenen Smartphones auf und gibt wertvolle Tipps für die praktische Umsetzung im Unternehmen. Folgende Fragestellungen werden unter anderem behandelt:

- Was sind die steuerrechtliche bzw. technische Vorteile und Herausforderungen bei dem Einsatz von mitarbeiterbezogenen Smartphones?
- Wie schütze ich die Unternehmensdaten bei Angriffen auf bzw. Verlust der mobilen Endgeräte?
- Was sind technische und organisatorische Maßnahmen, um den Datenschutz und die Datensicherheit zu gewährleisten, ohne auf mobile Endgeräte in meinem Unternehmen verzichten zu müssen?
- Welche Trends lassen sich im Hinblick auf die technischen Entwicklungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Zukunft ableiten?

Referent: Stefan Weimann (DATEV eG)
Veranstalter: IHK zu Leipzig

09:00 - 11:00 Uhr
Goerdelerring 5
04109 Leipzig

13.06.2017 | Frankfurt (Oder)

Wenn der Kunde nicht zahlt - Pleite nein danke! Forderungsmanagement im Unternehmen

Die Hauptursache für die Insolvenz eines Unternehmens ist noch immer die mangelnde Zahlungsfähigkeit. Oftmals ist der Grund, dass viele Unternehmen mit ihren Zahlungen in Rückstand geraten aber nicht aus der Not geboren, sondern es mangelt an Überwachungssystemen zur exakten Ausnutzung von Zahlungszielen. Die fälligen Säumniszuschläge belasten dann ebenfalls die Liquidität. Auf der anderen Seite werden offene Rechnungen nicht konsequent nachgehalten und schmälern somit ebenfalls die Liquidität entscheidend. Durch diesen Vortrag erhalten Unternehmen den Anstoß, ein einfaches und praktikables Forderungsmanagement aufzubauen. Das Ziel des Vortrags ist es u. a. Möglichkeiten und das Potential eines professionellen Forderungsmanagements aufzuzeigen. Folgende Themen werden unter anderem behandelt:

- Planung und Steuerung von Liquidität - Bedeutung des Forderungsmanagements für das Unternehmen
- Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität und Rentabilität

Referent: Guido Badjura (DATEV eG)
Veranstalter: HWK Frankfurt (Oder)

16:00 - 19:00 Uhr
Handwerkskammer Frankfurt (Oder) - Region Ostbrandenburg
Spiekerstraße 11
15230 Frankfurt (Oder)

14.06.2017 | Rohr/Suhl

Achtung! Unangekündigte Kassennachschau ab 2018! Kassenprüfung und Kassenführung im Fokus der Digitalen Betriebsprüfung

Unternehmen sind in Deutschland verpflichtet, ihre steuerrelevanten Daten für den Zugriff durch die Betriebsprüfung maschinell auswertbar zu archivieren und zeitnah zugänglich zu machen. Die Finanzverwaltung richtet bei Betriebsprüfungen aktuell verstärkt den Fokus auf vorhandene (elektronische) Kassensysteme. Es wird unterstellt, dass mithilfe moderner Registrierkassen Umsätze verkürzt und Steuern hinterzogen werden. Deshalb bestehen umfangreiche Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten, insbesondere natürlich für die digitalen Unterlagen. Bereits kleinste Aufbewahrungsfehler, auch von Bedienungsanleitungen, Programmierungen usw. können erhebliche Folgen (Zuschätzungen) haben. Zum 31.12.2016 lief eine Übergangsfrist ab, in der seit 2010 elektronische Registrierkassen um- oder aufgerüstet (hätten) werden müssen, um den Anforderungen eines BMF-Schreibens (Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften) zu genügen. Welche Kassensysteme gibt es, welche Anforderungen werden insbesondere seit dem 01.01.2017 an die Kassenführung gestellt, welche Bedeutung hat dies für die digitale Betriebsprüfung und was beinhaltet das Gesetz zum Schutz vor Manipulation an digitalen Grundaufzeichnungen? Diese und andere Fragen werden im Vortrag beantwortet.

Referenten: Stefan Weimann (DATEV eG) und Thomas Kassner (Steuerberater)
Veranstalter: HWK Südthüringen

16:30 - 19:00 Uhr
Berufsbildungs- und Technologiezentrum der HWK Südthüringen
Kloster 1
98530 Rohr

16.06.2017 | Oranienburg

Wenn der Kunde nicht zahlt - Pleite nein danke! Forderungsmanagement im Unternehmen

Die Hauptursache für die Insolvenz eines Unternehmens ist noch immer die mangelnde Zahlungsfähigkeit. Oftmals ist der Grund, dass viele Unternehmen mit ihren Zahlungen in Rückstand geraten - aber nicht aus der Not geboren, sondern es mangelt an Überwachungssystemen zur exakten Ausnutzung von Zahlungszielen. Die fälligen Säumniszuschläge belasten dann ebenfalls die Liquidität. Auf der anderen Seite werden offene Rechnungen nicht konsequent nachgehalten und schmälern somit ebenfalls die Liquidität entscheidend. Durch diesen Vortrag erhalten Unternehmen den Anstoß, ein einfaches und praktikables Forderungsmanagement aufzubauen. Das Ziel des Vortrags ist es u. a. Möglichkeiten und das Potenzial eines professionellen Forderungsmanagements aufzuzeigen. Folgende Themen werden unter anderem behandelt:

- Planung und Steuerung von Liquidität - Bedeutung des Forderungsmanagements für das Unternehmen
- Maßnahmen zur Verbesserung der Liquidität und Rentabilität

Referent: Stefan Weimann (DATEV eG)
Veranstalter: IHK Potsdam, RC Oberhavel

09:00 - 11:30 Uhr
Restaurant "Kalte Walze" im Oranienwerk
Kremmener Straße 43
16515 Oranienburg

19.06.2017 | Sonneberg

Zahlen sind kein Hexenwerk - Die wirtschaftliche Situation auf den Punkt gebracht - Controlling im Unternehmen

Nur wer seinen "Standort" kennt, kann sein Ziel finden. Der Status und die Entwicklung des Unternehmens sollten auf den ersten Blick für den Unternehmer erkennbar sein. Manchmal schenkt man den eigenen Zahlen aber nicht die entsprechende Beachtung oder hat große Mühe das Zahlenwerk der Buchführung zu interpretieren. Der Vortrag zeigt auf, wie Unternehmer auf Basis einer aktuellen Finanzbuchführung mit den richtigen betriebswirtschaftlichen Auswertungen wirtschaftliche Fehlentwicklungen erkennen können, um frühzeitig erforderlichen Handlungsbedarf abzuleiten. Mit den betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA), dem Controllingreport und der Liquiditätsanalyse können Kostentreiber erkannt und Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet werden. Mit diesen Auswertungen ist der Unternehmer auch für das Bankgespräch gut vorbereitet. Folgende Fragestellungen werden unter anderem behandelt:

- Was verbirgt sich hinter einer "Qualitäts-BWA", wie sie nicht nur die Banken fordern?
- Welche Anforderungen bestehen hierbei an die Finanzbuchführung?
- Wie können BWA, der Controllingreport, die Liquiditätsvorschau und andere betriebswirtschaftliche Auswertungen zur Steuerung des Unternehmens eingesetzt werden?
- Welche betriebswirtschaftlichen Kennziffern ziehen u. a. die Banken zur Beurteilung des Unternehmens heran und wie werden sie gebildet?
- Welches sind die derzeit wichtigsten Kennzahlen: z. B. die verschiedenen Cashflows und die Eigenkapitalquote?

Referent: Guido Badjura (DATEV eG)
Veranstalter: IHK Südthüringen, Niederlassung Sonneberg

16:00 - 18:00 Uhr
IHK Südthüringen, Niederlassung Sonneberg
Gustav-König-Straße 27
96515 Sonneberg

Weitere Informationen folgen

20.06.2017 | Arnstadt

Zahlen sind kein Hexenwerk - Die wirtschaftliche Situation auf den Punkt gebracht - Controlling im Unternehmen

Nur wer seinen "Standort" kennt, kann sein Ziel finden. Der Status und die Entwicklung des Unternehmens sollten auf den ersten Blick für den Unternehmer erkennbar sein. Manchmal schenkt man den eigenen Zahlen aber nicht die entsprechende Beachtung oder hat große Mühe das Zahlenwerk der Buchführung zu interpretieren. Der Vortrag zeigt auf, wie Unternehmer auf Basis einer aktuellen Finanzbuchführung mit den richtigen betriebswirtschaftlichen Auswertungen wirtschaftliche Fehlentwicklungen erkennen können, um frühzeitig erforderlichen Handlungsbedarf abzuleiten. Mit den betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA), dem Controllingreport und der Liquiditätsanalyse können Kostentreiber erkannt und Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet werden. Mit diesen Auswertungen ist der Unternehmer auch für das Bankgespräch gut vorbereitet. Folgende Fragestellungen werden unter anderem behandelt:

- Was verbirgt sich hinter einer "Qualitäts-BWA", wie sie nicht nur die Banken fordern?
- Welche Anforderungen bestehen hierbei an die Finanzbuchführung?
- Wie können BWA, der Controllingreport, die Liquiditätsvorschau und andere betriebswirtschaftliche Auswertungen zur Steuerung des Unternehmens eingesetzt werden?
- Welche betriebswirtschaftlichen Kennziffern ziehen u. a. die Banken zur Beurteilung des Unternehmens heran und wie werden sie gebildet?
- Welches sind die derzeit wichtigsten Kennzahlen: z. B. die verschiedenen Cashflows und die Eigenkapitalquote?

Referent: Guido Badjura (DATEV eG)
Veranstalter: IHK Südthüringen, Niederlassung Arnstadt

10:00 - 12:00 Uhr
IHK Südthüringen, Niederlassung Arnstadt
Krappgartenstraße 37-41
99310 Arnstadt

Weitere Informationen folgen

21.06.2017 | Nagold

Online-Handel und die Anforderungen seitens der Finanzverwaltung

Der Online-Handel stellt die Finanzbuchführung (Fibu) vor Herausforderungen, gleichzeitig sind die Anforderungen seitens der Finanzverwaltung zu berücksichtigen. Digitale Transformation, Multi-Channel, Click & Collect, Mobile Commerce, Touch­screens im Ladengeschäft – all das ist bereits Wirklichkeit. Die Anforderungen an den stationären Handel ändern sich. Das schnelllebige Konsumverhalten stellt Händler und Hersteller vor große Herausforderungen. Das „Multi-Channeling“, also die Bereitstellung unterschiedlicher Kommunikations- und Vertriebswege, wird viel­fach als Antwort und Wachstumschance gesehen. Der Vortrag zeigt auf, welche grundlegenden Überlegungen im Vorfeld in Bezug auf die Anbindung des Online-Shops an die Finanzbuchführung hinsichtlich des Datenaustauschs und der Schnittstellen erfolgen sollten.

Folgende Fragestellungen werden unter anderem behandelt:

  • Welche Herausforderungen bestehen im Online-Handel in der Fibu?
  • Welche Anforderungen bestehen an die Archivierung der Daten, auch für Vor- und Nebensysteme der Finanzbuchführung (GoBD – Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff), um nicht bei späteren Betriebsprüfungen Steuernachzahlungen zu riskieren?
  • Welche Überlegungen hinsichtlich Datenschutz und -sicherheit sollten beim Online-Shop berücksichtigt werden?

Referent: Guido Badjura (DATEV eG)
Veranstalter: Handwerkskammer Karlsruhe

17:30 - 19:00 Uhr
Geschäftsstelle Nagold (Tec 21)
Lise-Meitner-Straße 21
72202 Nagold

21.06.2017 | Reutlingen

Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten

Tausende Unternehmen können jedes Jahr in Deutschland nicht weitergeführt werden, weil die Unternehmensnachfolge nicht ausreichend vorbereitet wurde. Durch eine frühzeitige Planung schaffen sich Unternehmen einen ausreichenden Vorlauf, um die erforderlichen Schritte für eine erfolgreiche Nachfolgeregelung einzuleiten. Gemeinsam mit der Stadt Hechingen lädt die IHK Reutlingen herzlich zur kostenlosen Informationsveranstaltung ein. Um Anmeldung wird gebeten.

Referenten: u.a. Christian Goede (DATEV eG)
Veranstalter: Industrie- und Handelskammer Reutlingen

18:30 - 20:15 Uhr
Villa Eugenia
Zollernstraße 10
72379 Hechingen

22.06.2017 | Aachen

Aufbewahrung und Archivierung

Der Weg in die digitale Gesellschaft schreitet voran. Unternehmen erhalten täglich E-Mails mit elektronischen Rechnungen und sonstigen digitalen Daten. Die Übermitt­lung elektronischer Belege sowie der Datenaustausch (z. B. an Finanzämter, Behör­den, Versicherer) ist zum Alltagsgeschäft des Unternehmens geworden. Im Bereich der Speicherung, Aufbewahrung und Archivierung dieser Daten wird der Unternehmer jedoch vor neue Herausforderungen gestellt. Digitale Daten sind im originären Format 10 Jahre aufzubewahren und für Betriebsprüfungen in elektroni­scher Form zur Auswertung bereitzustellen. Mit Einführung der Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD), wurden die seit langem bestehenden Anforderungen konkretisiert. Auch Kassendaten sind hiervon betroffen und müssen unveränderbar archiviert und für den Betriebsprüfer zugäng­lich sein. Einfache Speicherung auf der PC-Festplatte reicht bei weitem nicht aus um diese Anforderungen zu erfüllen. Elektronische Rechnungen dürfen nicht einfach im E-Mail-Programm verbleiben, sondern müssen entsprechend der gesetzlichen Aufbe­wahrungsfrist revisionssicher archiviert werden. Die Schaffung von Vorkehrungen, um eine Unveränderbarkeit herzustellen und einen Datenverlust zu vermeiden, liegt dabei allein im Verantwortungsbereich des steuerpflichtigen Unternehmers. Grund genug also über die „richtige“ Aufbewahrung nachzudenken und den Aufbau von digitalen Archiven prozessoptimiert zu gestalten.

Durch diesen Vortrag sollen Unternehmer den Anstoß erhalten die Bedeutung einer elektronischen Langzeitarchivierung zu erkennen und wichtige Anregungen bekom­men, um ein geeignetes Archivsystem für das eigene Unternehmen aufzubauen. Das Ziel des Vortrags ist es u. a. Möglichkeiten, Methoden und das Potenzial einer professionellen Archivierung zu erkennen. Es werden folgende Fragestellungen behandelt:

  • Welche Speichersysteme gibt es?
  • Welche Medien sind zur Langzeitspeicherung geeignet?
  • Welche Anforderungen stellt der Gesetzgeber an die Speicherung?
  • Welche Besonderheiten gibt es bei der E-Mail-Archivierung?
  • Wann können Papierbelege vernichtet werden?

Referent: Guido Badjura (DATEV eG)
Veranstalter: Kreishandwerkerschaft Aachen

18:30 - 20:30 Uhr
Kreishandwerkerschaft Aachen
Heinrichsallee 72
52062 Aachen

Terminvorschau

14.06.2017 Nürnberg
Kassenführung und -prüfung

28.08.2017 Montabaur
Forderungsmanagement

25.10.2017 Montabaur
Datenschutz und -sicherheit

08.11.2017 Amberg
Kassenführung und -prüfung