Art.-Nr. 36782 | Kompaktwissen Gesundheitswesen

Kooperationen und Beteiligungsmodelle im Gesundheitswesen

Kooperationen und Beteiligungsmodelle im Gesundheitswesen

Berufsrechtlichen Vorgaben und neue Bestechlichkeitsregelungen

Zulässigkeit verschiedener Kooperationsformen mit Ärzten, Krankenhäusern und weiteren Leistungserbringern

Beispiele, was aus berufs-, sozial- und strafrechtlichen Gründen vermieden werden sollte

Erscheinungstermin
Mai 2016
Seitenzahl
87 Seiten

Das Bild der Heilberufe wird durch den Grundsatz der berufsrechtlichen Unabhängigkeit geprägt, die Behandlung der Patienten soll nicht durch wirtschaftliche Interessen beeinflusst werden. In der Praxis kommt es leider immer wieder zur Verletzung der heilberuflichen Unabhängigkeit, z. B. durch das Pharma-Marketing, die Zuweisung gegen Entgelt, die unzulässige Zusammenarbeit oder die Korruptionsfalle Pflegeversicherung. Das neue Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen möchte dem verstärkt vorbeugen.

Leider erweckt die hierdurch ausgelöste Diskussion den Eindruck, dass künftig alles verboten ist, was bislang erlaubt ist. Was die Leistungserbringer in hohem Maße verunsichert. Dabei stellt das neue Antikorruptionsgesetz im Hinblick auf Kooperationen im Gesundheitswesen keine unüberwindbare Hürde dar. Es lassen sich auch weiterhin medizinisch sinnvolle Kooperationen umsetzen.

Ebenso wird die von dem Sozialsystem gewünschte Verzahnung von Leistungserbringern in der Versorgung nicht gefährdet, sofern die Gebote von Äquivalenz und Transparenz konsequent gewahrt bleiben.

Das Kompaktwissen arbeitet die berufsrechtlichen Vorgaben und neuen Bestechlichkeitsregelungen auf. Es stellt Ihnen die Zulässigkeit verschiedener Kooperationsformen mit Ärzten, Krankenhäusern und weiteren Leistungserbringern vor und gibt Beispiele, was Sie aus berufs-, sozial- und strafrechtlichen Gründen unbedingt vermeiden sollten.

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