Software Campus bei DATEV

DATEV ist Industriepartner des „Software Campus". Bei uns können Sie aktiv Wissenschaft und Unternehmenspraxis miteinander verknüpfen. Neben fachlich interessanten Themen bieten wir auch eine kompetente Betreuung und eine Förderung von persönlichen Qualifikationen

Der Software Campus wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit Wirtschaft und Wissenschaft ins Leben gerufen, um Nachwuchstalente zu fördern. Das Projekt richtet sich an künftige IT-Führungskräfte und IT-Experten, für die sich dadurch hochinteressante Karriereperspektiven in Deutschland eröffnen.

Die DATEV eG gehört als einer der größten IT-Dienstleister in Deutschland zu den Hidden Champions der deutschen Industrie und erreicht als aktiver Treiber der Digitalisierung ca. 2.6 Mio. Unternehmen. Mit seinem leistungsfähigen Rechenzentrum setzt die DATEV neben über 200 Softwareprodukten auf innovative Cloud-Lösungen sowie hochsichere Datenübertragungswege zu Partnern in der deutschen Wirtschaft, wie Banken, Behörden und Institutionen.

Bewerbungszeitraum Masterarbeit: 08. Juli – 16. August 2019

Welche Themenbereiche sind möglich?

Themen können durch die Bewerber (idealerweise auf Basis der vordefinierten Themenfelder) vorgeschlagen werden bzw. werden im weiteren Bewerbungsprozess gemeinsam erarbeitet. Aus Sicht von DATEV sind folgende Themenfelder besonders lohnenswert, alternative Forschungsvorhaben können vorgeschlagen werden.

1. (Process) Automatisation

(Stream-based) Machine Learning, Deep Learning, etc.

DATEV verfügt über vielfältige Datensätze und Eingangsquellen für Kunden und Partner - im Sinne einer „Datendrehscheibe"- sowie über vielfältige, datenverarbeitende Anwendungen. Diese sollen zukünftig verstärkt analysiert und die Verarbeitung automatisiert werden.

2. Big Data Integration & Analytics

(Ad-hoc) Datenintegration, interaktive Analysen, etc.

DATEV speichert und analysiert Daten von Unternehmen. Aber nicht alle Datensätze dürfen vorbereitend integriert werden, sondern bedürfen einer (zukünftig ad-hoc) Freigabe. Darüber hinaus sollen öffentliche oder dezentrale, freigegebene Daten integriert werden (Linked Open Data, Enterprise Data), um übergreifende Analyse zu ermöglichen.

3. Information Extraction & Processing

(Online) Dokument-Analyse, Event Processing, etc.

DATEV verfügt über vielfältige Datensätze und Eingangsquellen für Kunden und Partner. Viele Dokumente, wie z.B. Gesetze, Expertisen oder Empfehlungen liegen in unstrukturierter Form vor und/oder enthalten semi- und unstrukturierte Informationen (z.B. Rechnungen), welche für die effiziente, weitere Verarbeitung semantisch erkannt, analysiert und interlinkt werden müssen.

4. Data Governance / Security

Datenschutz von sensiblen Daten, Anonymisierung, etc.

Viele der durch DATEV gespeicherten Daten enthalten sensible Informationen. Eine Freigabe entsprechender Ausschnitte, Aggregationen oder Abstraktionen für Analysen ist (nach vorheriger Zustimmung des Dateneigentümers) sinnvoll, um weiterführende Big-Data-Szenarien zu ermöglichen. Dies muss jedoch in einer Form geschehen, dass die genutzten Daten der Unternehmen/Privatpersonen keine Rückschlüsse auf einzelne Akteure ermöglichen.

5. Digitales Ökosystem

Partnering, Architekturen, Prozesse, etc.

Im DATEV-Ökosystem können Informationen bzw. Wissen über verschiedenste Zugriffsmöglichkeiten abgefragt und in Prozesse integriert werden. In einem Netzwerk von internen und externen Services weisen Analysen, Planbarkeit und Prozesse einen hohen Komplexitätsgrad auf. Daraus leitet sich ein Bedarf für weiterführendes Management der Entwicklungsprozesse, Architekturen, Tests, Prozesse, Kosten u.v.m. ab.

6. Question Answering und Chatbots

Wissensorganisation und Interaktion

Wissensbasierte Systeme sind von zentraler Bedeutung im betriebswirtschaftlichen Umfeld. Eine Interaktion mit diesen verlangt allerdings bisher häufig von Nutzern entsprechendes Expertenwissen, welches teilweise schwer zu erlernen bzw. nur mit hohem Aufwand betreibbar ist.

7. Technische Softwareentwicklung

Architektur und RZ Betrieb

Der Software Lifecycle ist stark von manuellen und regelbasierten Interaktionen geprägt. Methoden der künstlichen Intelligenz und andere zu erforschende Technologien werden bisherige Prozesse ersetzen, Teilbereiche automatisieren und zu autonomen Systemen führen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Registrieren und bewerben Sie sich über die offizielle Website des Software Campus . Eine genaue Themenbestimmung erfolgt gemeinsam zwischen Bewerber, Forschungspartner sowie Industriepartner im Laufe des Bewerbungsprozesses.

Für eine weitere Kontaktaufnahme stehen wir Ihnen unter Softwarecampus@datev.de zur Verfügung (Deutsch oder Englisch).