Pressemeldung

DATEV hilft mit 135.000 Euro sozialen Projekten

Der IT-Dienstleister fördert elf soziale Einrichtungen in sieben Bundesländern

Nürnberg, 3. Dezember 2014: Die DATEV eG ...

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Übergabe der DATEV-Weihnachtsspende an elf soziale Einrichtungen. Foto: DATEV eG

Nürnberg, 16. Januar 2012: Elf soziale Einrichtungen, die sich mehrheitlich um kranke und behinderte Kinder und Jugendliche bemühen, sind Empfänger der traditionell zum Jahresanfang übergebenen Weihnachtsspende der DATEV. Insgesamt 135.000 Euro fließen dieses Jahr in Projekte zur Verbesserung der Betreuungs- und Therapiemöglichkeiten in den betreffenden Einrichtungen in Fürstenberg, Hochheim a.M., Chemnitz, Nürnberg, Ravensburg, Ingolstadt, Nordhausen, Kempten und Hamburg.

Der Vorstandsvorsitzende der Nürnberger Genossenschaft, Prof. Dieter Kempf, überreichte den Repräsentanten der Trägerinstitutionen die Spenden. "Mit der Spende wollen wir vor allem das persönliche Engagement der Initiatoren und Mitarbeiter bei den ausgewählten Projekten unterstützen. Wichtig bei der Auswahl der Spendenempfänger war uns die eigene Initiative der meist privaten Träger bei der Arbeit mit behinderten Kindern und Jugendlichen sowie die breite und nachhaltige Wirkung der Projekte."

Die Genossenschaft verzichtet zugunsten der Fördermittel seit 1990 auf Grußkarten und kleine Aufmerksamkeiten zum Jahreswechsel. In diesem Jahr erhalten folgende Einrichtungen eine Spende:

Die Lebenshilfe Brandenburg e.V. erhält 35.000 Euro für die Sanierung des Schwimm- und Therapiebeckens ihres Hauses in Fürstenberg-Havel. Das Wasserbecken vor dem Haus wurde vor einigen Jahren stillgelegt, da es den Auflagen des Gesundheitsamtes nicht mehr entspricht. Da aber viele Kinder und Jugendliche wegen eingeschränkter Mobilität nicht den nahegelegenen See oder öffentliche Badeeinrichtungen nutzen können, möchte die Einrichtung das Wasserbecken im Frühjahr 2012 sanieren lassen. Das Haus Dahmshöhe ist eine Bildungs- und Begegnungsstätte für behinderte Menschen.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Hörbehinderter Studenten und Absolventen in Hochheim am Main wird mit 26.000 Euro für eine Konferenzanlage unterstützt. Die bisherige Anlage für Tagungen und Seminare ist mehr als 20 Jahre alt und daher nur noch bedingt funktionstüchtig. Eine solche Anlage ermöglicht es auch schwerhörigen und gehörlosen Teilnehmern, Wortbeiträge anderer Teilnehmer zu verstehen. Die Arbeitsgemeinschaft ist eine bundesweite Selbsthilfegruppe, die seit über 25 Jahren hörbehinderten Menschen hilft.

Dem Basketball-Verein Chemnitz 99 e.V. fließen 17.500 Euro für vier spezielle Mono-Skier mit Armlehnen für schwerstbehinderte Kinder sowie drei Krücken-Skier zu. Die Abteilung Rollstuhlsport/Rollstuhlbasketball organisiert und bietet für rund 20 Kinder im Rollstuhl von acht bis achtzehn Jahren verschiedene Freizeitaktivitäten an, die bisher hauptsächlich im Sommer abliefen. Mit dem Projekt "Winteraktivitäten" wollen die Organisatoren den Kindern zeigen, wie viel Spaß der Schnee machen kann.

Für den Umbau und die Ausstattung des Küchen-/Essbereichs bedenkt die DATEV die Kindertagesstätte MIO in Nürnberg mit 17.000 Euro. Das Kinderhaus im Stadtteil Gostenhof betreut etwa 100 Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren. Im Zuge von Umbauarbeiten soll ein Küchen- und Essbereich mit unterschiedlichen Sitzhöhen (zum Beispiel für körperbehinderte Kinder) geschaffen werden, in dem alle gemeinsam essen und gleichzeitig auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingegangen werden kann.

Das Zentrum für Hörgeschädigte in Nürnberg bekommt 12.500 Euro für die Einrichtung einer mobilen Lernwerkstatt für den Mathematikunterricht, um die abstrakten mathematischen Lerninhalte anschaulich und besser greifbar zu vermitteln. Die Lehrkräfte können zwischen verschiedenen Materialkisten wählen, die bestimmte Lernbereiche abdecken, wie Grundrechenarten, Sachrechnen, Geometrie oder Computerlernprogramme. Das Zentrum besuchen jährlich rund 200 Kinder aus der Stadt Nürnberg und dem Bezirk Mittelfranken vom Kindergartenalter bis zur zehnten Klasse.

Die Oberschwäbischen Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Ravensburg erhalten 10.000 Euro für einen Rutschturm im Außenspielbereich des Saatkornhofs. Der Turm soll so errichtet werden, dass er einerseits über eine Kletterkonstruktion und andererseits über eine Rampe auch für mobilitätseingeschränkte Menschen erreichbar ist. Der Hof ist eine Freizeiteinrichtung für behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Die Heilpädagogische Kindertagesstätte in Ingolstadt wird mit 5.600 Euro für die Ausstattung eines Gruppenraums unterstützt. Damit soll ein bisheriger Büroraum als Gruppenraum umgebaut und mit Tischen, Stühlen, Schränken, oder Regalen ausgestattet werden. In drei Gruppen werden jeweils neun Kinder beim Mittagessen, bei Hausaufgaben und beim Spielen pädagogisch betreut.

Der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland in Nordhausen fließen 5.500 Euro für die Erweiterung ihres Therapiebads mit einer Lichtinstallation zu, um das sogenannte "Wassersnoezeln", das Erleben von Wasser mit allen Sinnen, zu ermöglichen und die Entspannung der Kinder zu fördern. So wird nicht nur ihr Bewegungsapparat gestärkt. Die Einrichtung bietet ganzheitliche Hilfe für unheilbar kranke Kinder, junge Menschen und deren Familien.

Dem Autismus Zentrum Schwaben in Kempten wird mit 3.600 Euro die Anschaffung von Tablet-Computern als Kommunikationshilfsmittel für autistische Kinder ermöglicht. Das Zentrum kümmert sich um betroffene Kinder zwischen vier und siebzehn Jahren in der Region Schwaben. Besonders geeignet für die unterstützte Kommunikation ist ein Tablet-Computer, da individuelle Bild- und Symbolkarten eingescannt und jederzeit mobil verwendet werden können. Als ansprechendes, intuitiv zu bedienendes Gerät, das auch nichtbehinderte Jugendliche verwenden, motiviert es autistische Kinder zusätzlich, mit anderen zu kommunizieren.

Das sonderpädagogische Förderzentrum Nürnberg-Langwasser wird mit 2.000 Euro für sein Präventionskonzept bedacht. Das im November 2011 gestartete Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Nürnberg. Themen sind unter anderem der Schutz vor sexuellen Übergriffen, Sucht-Prävention, Schutz vor Mobbing und Gewalt sowie Vorbeugung von Ess-Störungen. Für die Durchführung der Veranstaltungen, die begleitenden Elternabende sowie für die Vorstellung der Projektergebnisse in den Klassen schafft der Förderverein des Zentrums Präsentations-Hilfsmittel an.

Der Verein KIDS in Hamburg erhält 300 Euro für zwei Profi-Waffeleisen. Die Freizeitgruppe des Vereins für Jugendliche mit Down-Syndrom erarbeitet sich durch den Verkauf von selbstgebackenen Waffeln Geld für geplante Aktionen. Durch die selbständige Planung, den Einkauf der Zutaten und den Verkauf lernen die Jugendlichen selbstorganisiertes Handeln, den Umgang mit Geld und erleben gleichzeitig eine Steigerung ihres Selbstwertgefühls. Bisher arbeiten die Jugendlichen mit haushaltsüblichen Waffeleisen, die den Anforderungen nicht mehr standhalten.

Kontakt

DATEV eG
Thomas Kähler, Telefon +49 911 319-1141, thomas.kaehler@datev.de