Pressemeldung

Software-Entwicklerzentrum der DATEV nimmt Gestalt an

Fassade gegenüber dem historischen Justizgebäude steht fest

Nürnberg, 3. Dezember 2014: Die DATEV eG ...

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Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs. Foto: Kappler Sedlak Architekten und Stadtplaner, Nürnberg

Nürnberg, 31. Januar 2012: Der Entwurf des Nürnberger Architekturbüros Kappler Sedlak dient als Grundlage für die Fassade des künftigen Software-Entwicklerzentrums "DATEV IT-Campus 111". Das ist das Ergebnis eines bundesweiten Architekturwettbewerbs zur Fassadengestaltung, den die DATEV vergangenes Jahr ins Leben gerufen hatte. "Die Entscheidung der Jury berücksichtigt in der Außenwirkung des zukünftigen DATEV-Standortes insbesondere dessen Bezüge zum existierenden städtebaulichen Gefüge und der Fürther Straße mit dem gegenüberliegenden Justizgebäude", sagt Preisrichter Prof. Andreas Emminger.

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Preisverleihung am 31.01.2012 in Nürnberg: (v.l.n.r). Jörg Rabe von Pappenheim, Johannes Kappler, Robert Sedlak, Prof. Andreas Emminger, Prof. Dieter Kempf.

Das Preisgericht hat den Entwurf von Kappler Sedlak als Nummer Eins von insgesamt elf eingereichten Entwürfen ausgewählt. Den zweiten Platz belegten Löser + Körner, ebenfalls aus Nürnberg. Der dritte Platz ging an Boesel Benkert Hohberg Architekten in München. Dem Büro Dürschinger Architekten sprach das Preisgericht eine Anerkennung aus. Die Preise sind gestaffelt von 36.000 Euro (erster Preis) bis 11.000 Euro (Anerkennung).

DATEV plant einen Büro-Neubau auf dem Areal der ehemaligen "Möbel-Quelle" in der Fürther Straße, in unmittelbarer Nachbarschaft zur jetzigen DATEV-Zentrale. In dem neuen IT-Campus sollen moderne Bürokonzepte verwirklicht werden, die offen und flexibel gehalten sind, um Teamarbeit zu fördern und um auf Veränderungen in Organisationsstruktur, bei Zusammenarbeit oder Arbeitsformen schnell reagieren zu können. "Wir wollen einen IT-Campus verwirklichen, der architektonischen Anspruch, die Bedürfnisse der Mitarbeiter und ökonomische Anforderungen miteinander verbindet", sagt Vorstandsvorsitzender Prof. Dieter Kempf. "Zugleich sehen wir uns in der städtebaulichen Mitverantwortung, das Gelände gegenüber dem historisch bedeutsamen Justizgebäude neu zu gestalten. Das ist mit dem Entwurf optimal gelungen."

Der IT-Campus im Nürnberger Stadtteil Gostenhof bietet Platz für 1.800 Büroarbeitsplätze und ist damit eines der größten Software-Entwicklerzentren in Bayern. DATEV will auf diesem Weg die an verschiedenen Nürnberger Standorten angesiedelten Fachbereiche unter einem Dach konzentrieren.

"Die konzentrierte Ansiedlung der DATEV an der Fürther Straße ist ein mehrfacher Gewinn für den Nürnberger Westen", so Nürnbergs Bau- und Planungsreferent Wolfgang Baumann, "sie gibt strukturelle Impulse für die Weststadt, bedeutet einen städtebaulichen Gewinn und wertet mit Hilfe weiterer Investi-tionen auch das Umfeld auf. Und das Ergebnis des durchgeführten Fassadenwettbewerbs überzeugt durch eine klare, unaufgeregte und maßstäbliche Architektursprache, die nicht vordergründig daherkommt, sondern durch Selbstbewusstsein überzeugt. Ein gelungener Entwurf, der der besonderen Lage des Standortes gerecht wird."

Das künftige Bürogebäude entsteht auf einem Areal von rund 24.000 Quadratmetern Fläche. Die Projektplanung geht dabei auch auf ökologisches Bauen ein, das dem Anspruch auf Nachhaltigkeit gerecht wird, beispielsweise durch Geothermie für die Grundleistungen der Gebäudeheizung und Kühlung. Die Dachflächen werden umfänglich begrünt, was das Mikroklima verbessert. Im Umfeld des Gebäudes und in den Innenhöfen sollen weitere Grünflächen entstehen. Die Planungen sehen vor, dass der Gesamtenergieverbrauch des Gebäudes unter der aktuellen EnEV (Energieeinsparverordnung) liegt.

Die Stadt Nürnberg hat bereits einen Bauvorbescheid erteilt. Bis Ende März will DATEV nun einen Bauantrag stellen. Läuft alles planmäßig, beginnen die Abrissarbeiten Mitte 2012. Mit der Fertigstellung wird im Jahr 2015 gerechnet.

Alle elf Fassadenentwürfe werden in einer öffentlichen Ausstellung im ehemaligen Quelle-Versandhaus, Fürther Straße 205 in Nürnberg gezeigt. Zusätzliche Informationen erhalten Besucher im DATEV-Infowürfel auf dem Baugelände, Eingang über Adam-Klein-Straße/Ecke Feuerleinstraße.

Kontakt

DATEV eG
Wolfgang Zdral, Telefon +49 911 319-6798, wolfgang.zdral@datev.de