Pressemeldung

DATEV IT-Campus 111 öffnet sich für Gostenhof

Stadt Nürnberg erteilt Baugenehmigung für DATEV-Neubau

Nürnberg, 09. Januar 2013: Die Stadt Nürnberg hat der DATEV eG die Baugenehmigung für den Neubau "DATEV IT-Campus 111" an der Fürther Straße, gegenüber des Justizpalastes und des historischen Schwurgerichtssaals 600, erteilt. Auf dem Gelände der ehemaligen Möbel-Quelle wird eines der größten Software-Entwicklungszentren in Deutschland entstehen. Das Softwarehaus und IT-Dienstleistungsunternehmen DATEV tätigt damit nicht nur eine Investition in die eigene Zukunft, sondern setzt auch ein Signal für die Stadt Nürnberg und den Stadtteil Gostenhof: Auf dem Gelände werden öffentlich zugängliche Grünflächen für die Bürger gestaltet. Bis Ende 2014 soll das Bauprojekt abgeschlossen sein.

Der "DATEV IT-Campus 111" soll künftig rund 1800 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Platz bieten. Damit will das viertgrößte deutsche Softwarehaus verschiedene Entwicklerstandorte in Nürnberg unter einem Dach zusammenführen. Auf einem Areal von 24.000 Quadratmetern Fläche entstehen das neue Bürogebäude sowie Grünflächen, die auch öffentlich genutzt werden können. "Wir sind froh, dass wir mit dem Neubau sowohl für uns wie auch für den Stadtteil Gostenhof eine zukunftsweisende Investition tätigen können", erklärt Jörg von Pappenheim, Vorstand Personal, Gebäude und Umwelt bei der DATEV. "Gemeinsam mit der Stadt Nürnberg haben wir eine Regelung getroffen, die auch den Bürgern von Gostenhof dringend benötigte Grünflächen zugänglich macht: Wir laden Anwohner und Nürnberger Bürger herzlich ein, ab 2015 unsere DATEV-Gärten sowie die längste Sitzbank Nürnbergs zu nutzen." Die Gärten wurden vom Landschaftsarchitekturbüro Lorenz aus Nürnberg entworfen und werden entlang der Adam-Klein-Straße angelegt. In den Sommermonaten sind sie von 8-22 Uhr, im Winter von 8-18 Uhr zugänglich. Neben einer 125 Meter langen Sitzbank stehen den Besuchern zwei Schachfelder und eine Bocciabahn zur Verfügung.

Für die städtebauliche Konzeption der Baukörper genauso wie für die darauf basierende Entwurfs- und Genehmigungsplanung des IT-Campus 111 zeichnen Boesel Benkert Hohberg Architekten aus München verantwortlich. "Mit der Baugenehmigung ist nun die Entwurfs- und Genehmigungsphase abgeschlossen. Ein Blick in die Baugrube lässt bereits einen Fußabdruck des Gebäudes erahnen", erklärt Architekt Jörg Hohberg. "Das Baukonzept bietet der DATEV eine hohe Flexibilität für die Zukunft. Es entsteht ein modernes Bürogebäude mit einem effizienten Energiekonzept." Dieses sieht beispielsweise für die Klimatisierung den Einsatz von Geothermie vor, um die CO2-Emissionen zu senken.

Entlang der Mendelstraße wird zudem ein Parkhaus auf dem Gelände entstehen. Hier werden ausreichend Parkplätze für die DATEV-Mitarbeiter sowohl des Neubaus wie auch für den Standort an der Paumgartnerstraße geschaffen, um die Parkplatzsituation in den benachbarten Straßen zu entlasten. Weiterhin wird die Mendelstraße zur Sackgasse umgebaut, die nur von der Fürther Straße aus angefahren werden kann. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt der Durchgang zur Adam-Klein-Straße jedoch offen. So wird der Verkehr zum und vom Parkhaus ausschließlich über die Fürther Straße geleitet und die Anwohner in Gostenhof vor zusätzlicher Verkehrsbelastung geschützt.