Pressemeldung

Neues Jahr bringt Änderungen beim Netto-Gehalt

Mittlere Einkommen profitieren am meisten, Besserverdiener zahlen drauf

Nürnberg, 13. Januar 2014: In Kürze kommen die ersten Lohn- und Gehaltsabrechnungen des neuen Jahres auf den Tisch. Damit stellt sich die bange Frage, wie sich die mit dem Jahreswechsel in Kraft getretenen Änderungen beim eigenen Einkommen bemerkbar machen. Einer Entlastung durch die Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrags steht ein Anstieg bei den Beitragsbemessungsgrenzen in der gesetzlichen Krankenversicherung und der gesetzlichen Rentenversicherung gegenüber.

Inwiefern diese Neuregelungen das Einkommen beeinträchtigen, hat die DATEV eG für verschiedene Gehaltsstufen in den Konstellationen Single (Steuerklasse I), verheiratet (Steuerklasse III), verheiratet mit zwei Kindern (Steuerklasse III) und allein erziehend mit einem Kind (Steuerklasse II) berechnet. Von geringen und mittleren Einkommen bleibt unter dem Strich 2014 mehr übrig. Hauptgewinner der neuen Regelungen sind Verheiratete mit der Steuerklasse III ohne Nachwuchs und einem Monatsgehalt von 3.500 Euro: Sie haben gegenüber 2013 im Jahr 135 Euro mehr auf dem Konto.

Bei Einkommen über 5.500 Euro im Monat übersteigt die Mehrbelastung durch die angehobenen Bemessungsgrenzen schnell die steuerliche Entlastung und die Bilanz kippt ins Negative. Den höchsten Wert an zusätzlichen Abgaben müssen in der Tabelle Verheiratete mit der Steuerklasse III ohne Nachwuchs mit einem Monatsgehalt von 6.000 Euro Schultern: Sie zahlen 70 Euro im Jahr mehr als im Vorjahr.

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