Geschäftszahlen des ersten Halbjahres 2017

DATEV profitiert vom Trend zur Digitalisierung

Umsatzwachstum von vier Prozent für Gesamtjahr erwartet

Nürnberg, 07. Juli 2017: Die Nachfrage nach Digitalisierungslösungen für Kanzleien und Unternehmen hat bei der DATEV eG auch im ersten Halbjahr 2017 zu einem deutlichen Umsatzwachstum geführt. Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres stieg der Umsatz insgesamt um 4,6 Prozent auf 485,2 Millionen Euro (im Vorjahr: 463,7 Millionen Euro - 2016 Umstellung auf das Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz. Im vergangenen Jahr ursprünglich berichteter Wert: 460 Mio. Euro). „Wesentliche Wachstumstreiber waren dabei wieder die Produktgruppen Personalwirtschaft, Rechnungswesen sowie IT-Organisation und Businessprodukte, die unter anderem die Lösungen für Belegverwaltung und Dokumentenmanagement beinhaltet“, teilte Diana Windmeißer, Finanzvorstand der DATEV, auf der Jahrespressekonferenz des IT-Dienstleisters in Nürnberg mit. Angesicht dieser positiven Entwicklung und den Herausforderungen der digitalen Transformation stellte DATEV im ersten Halbjahr per Saldo 143 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Insgesamt hatte das Unternehmen zum 30. Juni 7.148 Beschäftigte.

Für das Gesamtjahr 2017 erwartet DATEV ebenfalls eine stabile und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. „Auch dieses Jahr möchten wir das Wachstum der IT-Branche deutlich übertreffen“, so Windmeißer. „Die vier vor dem Komma schaffen wir auf jeden Fall.“ Der Branchenverband Bitkom prognostiziert für die Informationstechnik in Deutschland bis zum Jahresende lediglich ein Wachstum von 2,7 Prozent – Stand März 2017.

Genossenschaft investiert in Fachkräfte

Die Vertreterversammlung der Genossenschaft stellte am 30. Juni 2017 den Jahresabschluss der DATEV für das Geschäftsjahr 2016 (1.1.-31.12.2016) fest. Demnach stieg im 50. Jahr nach Gründung des IT-Dienstleisters und Softwarehauses der Umsatz um 4,9 Prozent auf 928,3 Millionen Euro (Vorjahr 885,2 Mio. Euro - 2016 Umstellung auf das Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz. Vergleichszahl für 2015 entsprechend umgerechnet. Im Jahresabschluss 2015 ursprünglich berichteter Wert: 880,8 Mio. Euro). Damit wuchs der Umsatz um 43,1 Millionen. Euro. „Dies ist das zweithöchste absolute Umsatzwachstum der vergangenen zehn Jahre“, bestätigte Windmeißer. "Alle Produktgruppen haben zu dem guten Ergebnis beigetragen.“

Dank der positiven Ertragslage konnte das Unternehmen wichtige Projekte und Themen rund um die Strategie DATEV 2025 und die digitale Transformation vorantreiben. DATEV investiert dabei insbesondere in Fachkräfte. Rund 50 Prozent der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden im Entwicklungsbereich eingestellt. Zudem wurden laut Windmeißer zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen zu neuen Arbeitsmethoden und Techniken durchgeführt beziehungsweise entsprechende Aktivitäten der Beschäftigten, wie etwa Barcamps und Coderetreats, unterstützt. Die Mitarbeiterzahl stieg zum Jahresende 2016 um per Saldo 166 auf 7.005 und kletterte damit erstmals über die Schwelle von 7.000. Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder erhöhte sich per Saldo um 58 auf 40.559.

Hintergrund des starken Umsatzwachstums im vergangenen Jahr war der spürbare Trend zur Digitalisierung in Kanzleien und mittelständischen Unternehmen. Insbesondere das DATEV-Angebot für Cloud-Lösungen wurde stark nachgefragt. Bei der Online-Belegverwaltung stieg die Zahl der Anwender im vergangenen Jahr um rund 52.000 Anwender, 24.000 davon nutzen auch weitere Anwendungen des Pakets DATEV Unternehmen online. Die Anzahl der von den Kunden über das DATEV-Rechenzentrum an die Finanzverwaltung übermittelten E-Bilanzen erhöhte sich um 16,5 Prozent auf 1,6 Millionen.

Boom bei Lohn- und Gehaltsabrechnungen

DATEV ist einer der erfolgreichsten Anbieter für Software zur Erstellung von Lohn- und Gehaltsabrechnungen. Im Monat Juni 2016 wurden erstmals mehr als 12 Millionen Lohn- und Gehaltsabrechnungen mit DATEV-Software erstellt. Insgesamt auf das Gesamtjahr 2016 bezogen waren das 143,7 Millionen Lohn- und Gehaltsabrechnungen – so viele wie nie zuvor, zum großen Teil aufgrund der guten Beschäftigungssituation in Deutschland.

Von der insgesamt guten Entwicklung bei der Genossenschaft profitierten deren Mitglieder in mehrfacher Hinsicht. So wird ihnen für das Geschäftsjahr 2016 auch eine genossenschaftliche Rückvergütung in Höhe von 39,6 Millionen Euro (5 Prozent des rückvergütungsfähigen Umsatzes) ausgezahlt.

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DATEV eG

Claudia Specht
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