19.12.2016

Gehackte Zugangsdaten - sind Sie betroffen?

In jüngster Zeit sind wieder große Anbieter von Internetdiensten Opfer von Hacker-Angriffen geworden. Beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI können Sie prüfen lassen, ob Ihre auch E-Mail-Adresse betroffen ist. Falls Sie bei mehreren Diensten dasselbe Passwort verwenden, sollten Sie das ändern.

Viele Internetnutzer melden sich bei Online-Shops oder Forenangeboten immer mit denselben Zugangsdaten an: Die eigene E-Mail-Adresse als Benutzername und überall dasselbe Kennwort. Wird einer der genutzten Dienste gehackt, können Kriminelle mit den erbeuteten Zugangsdaten auch andere Dienste unter fremden Namen nutzen und dort zum Beispiel Ware auf Kosten des Inhabers der Zugangsdaten bestellen. Vor dem Diebstahl der Zugangsdaten kann ein Internetnutzer sich selbst nicht schützen. Hier ist er darauf angewiesen, dass der genutzte Online-Dienst die Zugangsdaten seiner Kunden bestmöglich schützt. Aber manchmal reicht dieser Schutz nicht aus.

Bei diesen seriösen Stellen können Sie überprüfen, ob Ihre Zugangsdaten gestohlen wurden und in kriminellen Datenbanken zur Verfügung stehen:

Falls Ihre E-Mail-Adresse in den Datenbanken enthalten ist, wird Ihnen das im Rahmen der Tests per E-Mail mitgeteilt. Sie sollten dann umgehend Ihre Zugangsdaten bei den von Ihnen genutzten Diensten ändern.

Generell empfiehlt es sich, für jedes Online-Konto eigene Zugangsdaten zu verwenden. Damit reduzieren Sie Ihr Risiko bei einem Hackerangriff auf den Diensteanbieter.