DATEV Web-Radar

Die Techniken, mit denen sich Viren verbreiten, werden immer ausgefeilter. Mitunter reicht schon der Aufruf einer verseuchten Internetseite, um den PC mit einem Trojaner zu infizieren. Das DATEV Web-Radar hält diese Seiten im Blick.

Kein Zugriff auf gefährliche Internetseiten

Mit dem DATEV Web-Radar verfolgen wir ein völlig neues Sicherheitskonzept: Wir führen in der DATEVnet-Sicherheitszone eine Liste von mit Viren oder Trojanern verseuchten Internetseiten. Der Zugriff auf diese Seiten wird bei DATEV zentral blockiert, so dass der Anwender nicht Gefahr läuft, seinen Rechner oder gar sein Netzwerk zu infizieren.

Wie landen Internetseiten auf den Blocklisten?

Die "schwarze Liste" der gefährlichen Seiten wird durch ein ausgeklügeltes Informationssystem aktuell gehalten. Analog zum Virenschutz ist das Web-Radar-System gestaffelt ausgelegt. Wir greifen dabei auf mehrere Blocklisten unterschiedlicher Dienstleister zu. Diese Listen enthalten Internetadressen, auf denen Viren hinterlegt oder Phishing-Angriffe zu erwarten sind. Zusätzlich werten wir eingehende Spam- und Viren-Mails aus. Dort hinterlegte Internetadressen werden ebenfalls in unsere "schwarze Liste" aufgenommen.

Im Fall der Fälle

Sollte sich doch einmal ein Trojaner auf einem PC eingenistet haben, versucht er, auf einen Internet-Server zuzugreifen, um von dort weiteren Schadcode nachzuladen oder ausspionierte Daten abzulegen.
Wir nutzen unsere Blocklisten, um die Zugriffe auf diese Server zu unterbinden. Wenn wir erkennen, dass ein Anwendersystem wiederholt versucht, sich mit einem einschlägigen Server zu verbinden, informieren wir sofort den Anwender, damit er die betroffenen Systeme auf Schädlinge überprüft.