Attachments: Dateien kritischer Dateitypen empfangen und versenden

Schadprogramme nutzen gern Dateianhänge von E-Mails, um sich weiter zu verbreiten. Dabei ist das Infektionsrisiko bei bestimmten Dateitypen besonders hoch. Fester Bestandteil des Sicherheitskonzepts von DATEVnet ist daher die besondere Behandlung solcher Dateianhänge.

Kein Empfang oder Versand kritischer Dateitypen

Eine Reihe von Schadprogrammen (vor allem so genannte Würmer) verwenden E-Mail-Attachments, um sich weiter zu verbreiten. Besonders beliebt dafür sind bestimmte Dateitypen, z.B. .bat, .cmd, .com, .cpl, .exe, .hta, .pif, .scr, .vbs.

Wenn ein neuer Virus auftritt, verstreicht eine gewisse Zeit, bis die Virenscanner diesen Virus erkennen können. In dieser Zwischenzeit wäre das System gegen den neuen Virus nicht geschützt.

Deshalb können über DATEVnet-Mail diese kritischen Dateitypen weder empfangen noch versendet werden. Attachments mit einer dieser Datei-Endungen werden aus der betroffenen E-Mail entfernt.
Möglicherweise enthaltene Viren werden damit abgefangen, auch wenn diese von den Virenscannern noch nicht erkannt werden können.

Der Empfänger erhält die E-Mail ohne das als gefährlich eingestufte Attachment. Die Mail enthält einen Hinweistext, dass aus Sicherheitsgründen das beigefügte Attachment entfernt wurde. Weitere, nicht als gefährlich eingestufte Attachments bleiben erhalten und werden mit der E-Mail zugestellt.

Versenden der kritischen Dateitypen als Anhang

Sollte es einmal notwendig sein, eine Datei eines als kritisch eingestuften Typs per E-Mail zu versenden, gehen Sie wie folgt vor:

  • Benennen Sie die Datei manuell um, z. B. von "Anwendung.exe" in "Anwendung.ex_".
  • Informieren Sie den Empfänger, dass die Datei vor dem Öffnen wieder die ursprüngliche Datei-Endung erhalten muss.

Alternativ können Sie die zu versendenden Dateien in ein Archiv packen, beispielsweise .zip.