Online-Banking mit DATEVnet

Online-Banking ist eine bequeme Sache - im Privaten wie im Geschäftlichen nicht mehr wegzudenken. Und gerade beim Online-Banking gilt: Sicherheit ist oberstes Gebot.

Sicher über den Proxy

Aus Sicherheitsgründen wird die Verbindung zum Internet bei DATEVnet über so genannte Proxy-Server aufgebaut. Deshalb müssen auch Online-Banking-Programme entsprechend konfiguriert werden, damit die Verbindung zu den Bankservern zustande kommt. Dabei muss auch das jeweilige Online-Banking-Verfahren (etwa HBCI-Chipkarte oder PIN/TAN) berücksichtigt werden.

In manchen Fällen Zusatzsoftware notwendig

Für das HBCI-Chipkarten-Verfahren muss die Verbindung mit dem Bankserver über den speziellen TCP-Port 3000 aufgebaut werden. Aus Sicherheitsgründen müssen diese Verbindungen über einen speziellen SOCKS5-Proxy-Server aufgebaut werden.

Dem Online-Banking-Programm muss dieser (Um-)Weg per Konfiguration mitgeteilt werden.

  • In einigen Programmen kann man diese Einstellung direkt hinterlegen.
  • Andere Programme benötigen zum Aufbau der Verbindung einen so genannten SOCKS-Client. Dieses Programm "fängt" den Verbindungsversuch des Online-Banking-Programms ab und leitet ihn über den SOCKS5-Proxy-Server um. SOCKS-Clients sind z. T. als Freeware im Internet erhältlich.

Einstellungen eventuell für jede Bank gesondert

Wenn Sie mit verschiedenen Banken arbeiten und diese Banken unterschiedliche Sicherheitsverfahren voraussetzen, muss für jede Bank die passende Konfiguration aktiv sein.
Manche Online-Banking-Programme erlauben es, die Einstellungen für jedes Konto gesondert zu hinterlegen, dann wird automatisch das richtige Verfahren gewählt. Wenn das Online-Banking-Programm keine individuellen Einstellungen zulässt, ist wieder der Einsatz eines SOCKS-Clients nötig - hier müssen diese Einstellungen hinterlegt werden.

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